So langsam
entwickelt sich die Rhôntalreise zum echten
Bestseller.
Da die letzten beiden Reisen 2004
und 2005
fliegerisch einiges zu bieten hatte, wollten
dieses Jahr wieder 2 "Busladungen"
mit dabei sein.
Tatsächlich
konnten wir jeden! Tag, incl. An- und
Abreisetag fliegen.
An dieser Stelle meinen besonderen Dank an
Edgar, Markus und Frank die es ermöglicht
haben, dass ich selbst überdurchschnittlich
häufig selbst zu Fliegen kam und gelegentlich
den Bus fuhren.
(Irgendwann buch ich so ne Reise selbst mal
unter nem falschen Namen und mach auch mal
richtig Flugurlaub).
Für alle die
sich unter dem Rhônetal nicht richtig was
vorstellen können: |
|
|
|
|
funktioniert
allerdings nur mit aktiviertem Java
|
|
 |
Fast alle
Fluggelände im Tal (Schweiz) sind bequem mit dem Bus oder zu Fuß
erreichbar, auch wenn mir gleich von den |
|
| erfahrenden
Rhônetalreisenden mitgeteilt wurde, dass man
auch in diesem Jahr nicht daran denken würde
"La Torture" zu befliegen - ein
klarer Bruch unserer letztjährigen Absprache
übrigens. |
|
Mir dabei
völlig unverständlich, wieso die
Rhônetal-Erstbeflieger in diesen Chor mit
einstimmten und mir ohne Kenntnis der
örtlichen Gegebenheiten genauso was
vorjammerten. Alles Weicheier, elendige....
;o)
Also: Nächstes
Jahr fliegen wir (wer
will)
wieder Chamoussaire und La Trouche, -
versprochen! |
 |
|
|

|
|
Sonntag:
Abendflug von Sonchaux über den Genfer See |
|
|

|
"Papili"
Airborne.
Mit knapp 79 Jahren wohl unser ältester
(sehr) aktive Flieger im Club. |
|
 |
"Wunschopa"
Peter war auch wieder mit dabei und probierte
den neuen Nova Rookie aus.
Dieses Bild,
Peter eine kleine persönliche Erinnerung an vergangene
Reisen! :o) |
|
| Nebenbei sei
angesprochen, dass Peter in dieser Woche wohl
den bemerkenswertesten Flug machte. Von
Sonchaux kämpfte er sich Meter um Meter zum
Gipfel des Rocher de Naye hoch (ca. 800m
Startüberhöhung). |
|
 |
Erst ein
herannahendes Gewitter konnte ihn stoppen und
'zwang' ihn über das ganze Tal
direkt zum Hotel zu fliegen.Ein großartiger
Flug!
Hut ab, Peter!
Als Belohnung
gab es am Mittwoch abend etwas ganz Besonderes
von lieber Hand speziell für Peter gefertigt. |
|
|
| Schwierige
Entscheidung am Dienstag und Mittwoch
spätnachmittag um 17.10 Uhr. |
|
|
|
Die letzte Bahn
geht um 17.30Uhr..... Im Tal hoch aufgetürmte
Cumulus congestus mit deutlicher Tendenz zur
Überentwicklung. Im Hinterland sind eindeutig
Cb's zu erkennen. Doch die Erfahrungen der
letzten Tage (und Jahre!) machen mutig. Jeder
normale Flieger würde wieder nach Hause
fahren, doch die Aussicht auf einen schönen
Abendspaziergang (oder doch Abendflug?) UND
nebenbei die Tatsache, dass sich ein
Hochdruckgebiet von Norden nähert, der
Wetterbericht von zunehmender Abtrocknung
spricht.......
Wir fahren hoch und vertrauen auf unsere
Intuition. |
|
 |
La
Berneuse
Kaum oben
angekommen reisst der Himmel rasch vollends
auf.
Nach kurzer Startplatzeinweisung kann es auch
schon losgehen
|
|
- 1550
Höhenmeter
- 9km Talquerung zum Hotel, nach Vionnaz
zum Sportplatz oder zum "Smily"
Hinter der
Bergstation der Tour d'Ai.
(Einige ganz verrückte wollten vor ein paar
Jahren da hoch wandern um von dort zu starten!
Sachen gibt's... !) |
 |
|
|

|
| Blauer Himmel
innerhalb einer halben Stunde. Diese
Abendflüge sind inzwischen legendär und
sicher unvergessen. Für viele Teilnehmer ein
Flug "ins Ungewisse", - der erste
kleine Streckenflug. |
|
|

|
Na ja, .....
Dieses Bild darf irgendwie nicht fehlen. So
blau der Himmel auch wieder war. Mittwoch
abend blieb er es jedenfalls nicht lange.
Während alle Teilnehmer ihren Schirm schon
eingepackt hatten, erwischte es
mich kurz vor dem Hotellandeplatz. Eine
kräftige Cumulusentwicklung regnete sich
urplötzlich überm Hotel ab während ich noch
im Landeanflug war.
Pitsch patsch nass gings die letzten 50m zu
Fuß nach Hause. So schnell kann's gehen. Ein
Flug mit 1550 Höhenmetern dauert halt ein
paar Minütchen.... genauso lange braucht's
manchmal für eine Wolke wieder aktiv zu
werden.
Da ich aber Elke's X-act 25 über mir
hatte.......... blieb mein Schirm wenigstens
trocken :o) |
|
|

|
| Regina nach dem
Start von Bellevue |
|
|

|

|
| Ausflug aus der
Waschmaschine |
auch "chez
Marcel" genannt |
|
Warum der Platz
so heißt?
Nun.... es gibt "normale"
(Start)-Programme, auch intern
"Schongang" genannt.... aber eben
auch Schleudergänge in den verschiedenen Drehzahlen.
Wenn der Wind gut von vorne kommt, ist der
Platz allerdings auch normal und harmlos
startbar. |
|
|

|
Noch mal
Bellevue. Die "Waschmaschine" ist
die Wiese in 11Uhr-Position knapp
oberhalb von der linken Hand des
Piloten.
Ein Wiesenstartplatz umgeben von Wald. Wer ihn
nicht 'lesen' kann, startet unter
Umständen in ein turbulentes Lee hinein.
Daher der Name. |
|
|
Am Donnerstag
ging es an die Salève nach Genf.
Puh, - Glück gehabt. Am nächsten Tag wären
die flotten Jungs von der Tour de Franz hier
durchgeradelt........ mit Flugverbot...
Massenstaus und wenig Flugfreude. Ich könnte
natürlich auch sagen: "Planung ist
alles"! Aber lügen soll man ja nich..... |
|
|

|
| Hier kamen vor
allem die auf ihre Kosten, die lange genug
ausharrten. Nach einem langen
Spätvormittagflug, den nur der immer stärker
werdende thermische Wind beendete, setzten wir
unser Abendessen auf die Karte (Zyniker der
Reise werden jetzt sagen... : "Was für
eine Karte?"). Egal,- jedenfalls mussten
wir bis zum frühen Abend auf den zweiten Flug
warten..... ok, ok, nicht alle, - einige trieb
es zurück in die abendlichen Vouvry-Gewitter.
:o) |
|
|

|
Der thermische
Wind ließ gegen 18.30 Uhr langsam nach und
der Hangaufwind wurde schließlich
ruhiger.
Als Belohnung gab es einen ruhigen, langen,
schönen und vor allem unvergesslichen
Abend-Soaring-Flug wie man ihn wohl nur selten
erleben darf.
Kurzentschlossen steuerten wir die
nächstbeste Pizzeria an.... "Hey, sind
wir hier eigentlich in Frankreich oder in der
Schweiz?", wurde der Kellner gefragt.
Stinkend, schwitzend aber bestgelaunt wurde
nun noch der Magen zufriedengestellt. |
|
|
|
Der Ayers Rock
der Schweiz:
Die Salève! Ein Muss für jeden
Gleitschirmflieger |
|
|

|