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Grundkurs
vom 17. - 22.Oktober 2004 |
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Es wurde eine spannende Woche, was das
Wetter anging. Aber wieder einmal war es in unserer
Gegend besser, als vorhergesagt.
Diesen glücklichen Umstand konnten
sieben, bisher erdgebundene Fußgänger, nutzen, die
dritte Dimension aus eigener Kraft zu erobern. Dabei
zeigten sie vollen Einsatz und wurden dafür am Ende
der Woche belohnt.
Nun aber zum Tagebuch diesen
Grundkurses:
Sonntag: |
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Nach der Begrüßung
starteten wir mit Theorie und ersten Übungen im
Schulungsraum, da die Wiesen noch sehr nass waren.
Erst am Nachmittag bekamen wir eine
kurze Gelegenheit an die frische Luft zu kommen und
jeder seinen ersten Kontakt mit seinem zukünftigen
neuen Freund aufzunehmen - dem Gleitschirm. |
| Dem kräftigen Wind
wurde energischer Wille und eine deutlich Vorlage
entgegen gebracht. Dies brachte dann auch die ersten
kleineren Erfolge und ein erstes Gefühl um was es
dabei eigentlich geht. Doch
schon bald drohten dunkle Wolken mit neuem Ungemach. |
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| Nach dem Regen war
alles sehr nass. Ein sehr starker Wind schaffte es
aber die Wiesen einigermaßen abzutrocknen. Um 17
Uhr ließ der Wind nach und wir konnten noch 2
Stunden am Salenberg Aufziehübungen machen. |
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Tom
Gabriel |
Alle waren heiß aufs
Üben und gaben alles. |
Bernd
Frauke |
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In der kurzen Phase bis Sonnenuntergang
machten sie eine Menge von Übungen und es brachte den
Durchbruch.
Jeder merkte, dass es immer leichter
fiel den Schirm kontrolliert aufzuziehen und mit ihm
zu laufen. Und sie liefen viel und willig. |
Walter
Michael
Georg |
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Wahrscheinlich hatte für den
Sonnenuntergang keiner von ihnen einen Blick - sie
trainierten wie im Rausch.
Und das mit einem Engagement und
Freude, ... |
| ... dass erst die
Dunkelheit sie stoppen konnte.
Zum Einpacken hätten wir fast noch
Taschenlampen gebraucht. Alle waren happy und freuten
sich schon aufs Abendessen und dem, was als nächstes
kommen würde. |

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| Am Dienstag standen
uns 4 Stunden zur Verfügung. Bis der Rückenwind
verschwand machte jeder zum Warm Up noch ein
paar Aufziehübungen. Aber dann war es soweit - das
erste Mal selbständig Abheben. |
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Georg machte den Anfang
und seinen Kollegen Mut. Bei nahezu Windstille liefen
er und anschließend auch die anderen dynamisch in den
Hang. |
| Und dann hoben sie ab -
einer nach dem anderen. |
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Nach dem Abheben wurden Kurven geflogen |

und sich auf die Landung vorbereitet. |
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Schließlich hatte sie die Erde wohl
behalten wieder.
Manch einer ließ einen Freudenschrei
los und kam mit Stolz und einem aufgewühltem
Gefühlsleben zurück an den Startplatz, um sich einen
Nachschlag von der Droge Fliegen zu holen. |
| Natürlich klappt nicht
immer alles auf Anhieb. Aber deshalb war man ja auch
in der Schule, um es halt zu lernen. |
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In dem Fall war die rechte Hand unartig
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... und ließ dem Schirm keine Chance. |
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Aber das waren wirklich nur
Einzelfälle. In allen Phasen wurden die
Nachwuchspiloten immer souveräner und machten ihre
Sache sehr gut. |
Ups ...
... unserm Koch Michael sind
kurzfristig die Nudeln, ähem die Leinen außer
Kontrolle geraten. |
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Sicherheit schon beim Startcheck |

Entschlossenheit beim Loslaufen |
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Gefühl für die Technik |

Ruhe und Lockerheit |
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Am Mittwoch bekamen wir 3 1/2 und am
Donnerstag nochmals 2 Stunden vom Wetter zur Verfügung
gestellt. Doch durch den schon überdurchschnittlichen
Einsatz schafften wir an diesen Tagen das komplette
Grundkursprogramm mit Erfolg.
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| Ein Sonnentag und ab
Mittag passte auch der Wind für die ersten Höhenflüge
- der Lohn für die anstrengende Woche. |
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Selbstverständlich stieg der
Adrenalinspiegel zum ersten Start am Buchenberg an.
Doch nach einer Einweisung machten sie
mit ihren Starts vor den Augen interessierter
Zuschauern gute Reklame für unsere Schule . |
| Der Lohn waren bis zu
drei Durchgängen mit Höhenflügen von ca. 400m.
Am Abend beim Kursabschluss hätte man
im Rössle das Licht ausmachen können, denn die Augen
leuchteten, durch Glückshormone verursacht, noch
immer. |
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| Dieser letzte
Grundkurs in dieser Saison war noch einmal ein voller
Erfolg und die Teilnehmer werden noch einige Zeit zu
Hause über dem Boden schweben, bevor der Alltag sie
allmählich wieder bodenständiger macht. Aber alle sind
vom Gleitschirmvirus befallen und wollen wiederkommen.
Ich möchte mich bei Euch nochmals recht
herzlich bedanken und wünsche Euch nicht zu starke
Entzugserscheinungen bis zum nächsten Mal in Rieden.
Viele liebe Grüße und alles Gute
Euer Hajo |
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