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Flugreise nach Samoens
vom 17.-24. Juni 2006 |
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| Die Paranauten dieser Flugreise
erlebten eine erfolgreiche und wettermäßig
lehrreiche Woche. |
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| In schwülwarmer Luft und durch
den in der Höhe starken Südwind kamen wir diese
Woche mächtig ins Schwitzen. Dieser Wind ließ
diesmal mehr den La Bourgoise und Mieussy in den
Mittelpunkt rücken und dort muss man ein "paar
wenige" Schritte bis zum Startplatz lustwandeln. |
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Aber der Blick und ein schöner
Flug waren jeden vergossenen Tropfen Schweiß wert. |
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| Der Startplatz am Gipfel mit Blick
auf den Mont Blanc und anderen 4000er. |
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Tolle Flugbeding- ungen. Selbst am
späten Nachmittag bei schönstem Wetter waren
thermische Flüge möglich. |
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| Einigen gelang es auch längere
Flüge hinzulegen, bevor es zum Landeplatz ging. |
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| Recht schnell bildeten sich am
Anfang der Woche aus dem brillianten Wolkenhimmel
das ein oder andere Gewitter. |
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| Les Saix war diesmal nur ein
Lückenfüller vor und nach den dicken Wolken. |
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Immerhin konnte jeden Tag geflogen
werden. Auch wenn es hier ein wenig trüb aussah, es
war immer noch sehr warm. |
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| Die Erfrischung sah dann entweder
so... |
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... oder meistens so aus. |
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| Das sonst sehr ergiebige Annecy war
diesmal nur eine kurze Reise wert. Aufgrund der
Windlage stand mehr über verschwundene
Gleitschirmflieger und Fliegen bei Gewitter und im Lee
in der Zeitung und dies bestätigten uns auch diverse
Piloten. Einen Flug machten wir dann doch mal bei
bedecktem Himmel, aber schwachen Wind, bevor wir
wieder in unser Tal fuhren. |
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| In Chamonix war es den einen Tag auch
bedeckt, aber nirgends war es besser. Zumal der
Höhenwind bis zu 50km/h gemeldet war. Leider konnten
nicht alle fliegen, doch als die Schulen aufhörten und
die Tandems rückwärts flogen, packten Peter, Jan und
ich auch ein. |
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Anders war es bei unseren Ausflügen
nach Mieussy. Wind war meist optimal und häufig
konnte man sich sogar halten. |
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| Wenn gar nichts ging, war die letzte
Chance an den Felsen oberhalb des Landeplatzes. |
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Hatte man einen Thermikbart erwischt,
konnte Höhe gemacht werden und Peter L. und Jan
schafften es sogar mal bis Samoens und auch fast bis
zum Landeplatz. |
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| Der Landeanflug in Mieussy erforderte
volle Konzentration, vor allem bei stärkeren Wind. |
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| Nach einer Demonstration durch andere
Piloten, bei dem es keine Vorwärtsfahrt, dafür aber
eine Menge Klapper gab, zogen wir einen ruhigen
Abstieg einem turbulenten Flug und einer bockigen und
gefährlichen Landung vor. |
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Der Höhepunkt kam zum Schluss am
Freitag. Die Planung wurde kurzfristig geändert und
wir fuhren zum Saleve. Die Bedingungen waren
fantastisch.
Idealer Wind am Start und schon vormittags Thermik.
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| Es war relativ wenig los und so konnte
in aller Ruhe gestartet werden. |
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Ein grandioses Panorama! Genf mit See
und Fontaine unter sich und schon beim ersten Flug
vormittags gings es stellenweise hoch. |
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| Interessant war die Landung beim
zweiten Flug. Ums Landefeld herum war es so thermisch,
dass Dieter in 40m Höhe schon zum Landen ansetzte und
sich etwas später wieder 1100m höher befand. |
Auch Jan ging es nicht viel besser.
Die Armen! So mancher brach seinen Flug Richtung
Landeplatz ab und hatte anschliessend Startüberhöhung. |
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Es war einfach nur genial! |
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| Man musste nur aufpassen, dass man
nicht höher als 1600m über MSL kam, wegen des
Flughafen von Genf. |
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| Irgendwann sind alle wieder gelandet
und trotz Thermik am Landeplatz ohne jegliche
Aussenlandung. Peter C. übrigens nach 3h 50min. Das
war der ideale Abschluss einer prima Woche und alle
fuhren zufrieden zurück.
Ich möchte mich nochmals herzlich für Eure
Teilnahme bedanken und freue mich schon aufs nächste
Mal.
Liebe Grüße
Euer Hajo |
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