Bilder der Woche
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zum Grundkurs vom 19.-23. Juni 2006  
 

Flugreise nach Samoens vom 17.-24. Juni 2006

Die Paranauten dieser Flugreise erlebten eine erfolgreiche und wettermäßig lehrreiche Woche.
In schwülwarmer Luft und durch den in der Höhe starken Südwind kamen wir diese Woche mächtig ins Schwitzen. Dieser Wind ließ diesmal mehr den La Bourgoise und Mieussy in den Mittelpunkt rücken und dort muss man ein "paar wenige" Schritte bis zum Startplatz lustwandeln.
Aber der Blick und ein schöner Flug waren jeden vergossenen Tropfen Schweiß wert.
Der Startplatz am Gipfel mit Blick auf den Mont Blanc und anderen 4000er.
Tolle Flugbeding-  ungen. Selbst am späten Nachmittag bei schönstem Wetter waren thermische Flüge möglich.
Einigen gelang es auch längere Flüge hinzulegen, bevor es zum Landeplatz ging.
Recht schnell bildeten sich am Anfang der Woche aus dem brillianten Wolkenhimmel das ein oder andere Gewitter.
Les Saix war diesmal nur ein Lückenfüller vor und nach den dicken Wolken.
Immerhin konnte jeden Tag geflogen werden.

Auch wenn es hier ein wenig trüb aussah, es war immer noch sehr warm.

Die Erfrischung sah dann entweder so...
... oder meistens so aus.
Das sonst sehr ergiebige Annecy war diesmal nur eine kurze Reise wert. Aufgrund der Windlage stand mehr über verschwundene Gleitschirmflieger und Fliegen bei Gewitter und im Lee in der Zeitung und dies bestätigten uns auch diverse Piloten. Einen Flug machten wir dann doch mal bei bedecktem Himmel, aber schwachen Wind, bevor wir wieder in unser Tal fuhren.
In Chamonix war es den einen Tag auch bedeckt, aber nirgends war es besser. Zumal der Höhenwind bis zu 50km/h gemeldet war. Leider konnten nicht alle fliegen, doch als die Schulen aufhörten und die Tandems rückwärts flogen, packten Peter, Jan und ich auch ein.
Anders war es bei unseren Ausflügen nach Mieussy.

Wind war meist optimal und häufig konnte man sich sogar halten.

Wenn gar nichts ging, war die letzte Chance an den Felsen oberhalb des Landeplatzes.
Hatte man einen Thermikbart erwischt, konnte Höhe gemacht werden und Peter L. und Jan schafften es sogar mal bis Samoens und auch fast bis zum Landeplatz.
Der Landeanflug in Mieussy erforderte volle Konzentration, vor allem bei stärkeren Wind.
Nach einer Demonstration durch andere Piloten, bei dem es keine Vorwärtsfahrt, dafür aber eine Menge Klapper gab, zogen wir einen ruhigen Abstieg einem turbulenten Flug und einer bockigen und gefährlichen Landung vor.
Der Höhepunkt kam zum Schluss am Freitag.

Die Planung wurde kurzfristig geändert und wir fuhren zum Saleve. Die Bedingungen waren fantastisch.

Idealer Wind am Start und schon vormittags Thermik.

 

Es war relativ wenig los und so konnte in aller Ruhe gestartet werden.
Ein grandioses Panorama! Genf mit See und Fontaine unter sich und schon beim ersten Flug vormittags gings es stellenweise hoch.
Interessant war die Landung beim zweiten Flug. Ums Landefeld herum war es so thermisch, dass Dieter in 40m Höhe schon zum Landen ansetzte und sich etwas später wieder 1100m höher befand. Auch Jan ging es nicht viel besser. Die Armen!

So mancher brach seinen Flug Richtung Landeplatz ab und hatte anschliessend Startüberhöhung.

Es war einfach nur genial!

Man musste nur aufpassen, dass man nicht höher als 1600m über MSL kam, wegen des Flughafen von Genf.
Irgendwann sind alle wieder gelandet und trotz Thermik am Landeplatz ohne jegliche Aussenlandung. Peter C. übrigens nach 3h 50min.

Das war der ideale Abschluss einer prima Woche und alle fuhren zufrieden zurück.

Ich möchte mich nochmals herzlich für Eure Teilnahme bedanken und freue mich schon aufs nächste Mal.

Liebe Grüße

Euer Hajo

 
 
 

 

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