Begeistert waren alle von der Unterkunft mit dem Ausblick auf Pisa, Livorno und dem Mittelmeer, dem sich keiner entziehen konnte. Zum einem tagsüber ...

... und auch in der Nacht hat das Ganze seinen Reiz.

Geflogen sind wir ausschließlich in Diecimo. Zwar gab es immer Sonne, aber auch einen beständigen Ostwind. Selbst die einheimischen Piloten kommen von weit her, um hier zu fliegen, weil es hier am ehesten geht.
Sowie der Wind passte, startete einer nach dem anderen und man konnte sich auch gleich halten.
Alex schaffte es einmal bis auf 1000m und Friedhelm sogar auf 1200m über den Startplatz - und das im milden Herbst.
 
Einige erzielten eigene persönliche Bestleistungen. Zum Teil aus der Not heraus, da es unter einer Stunde Flugzeit kein Abendessen gab (so wurde es einstimmig von Birgit beschlossen!).

Uwe Lang machte seinem Namen alle Ehre und flog in drei Flügen insgesamt 10 Stunden "Lang".

Letzt endlich kamen alle wieder runter und manch einer hatte es eilig hinter einen Busch zu kommen.

Übrigens zu Essen bekamen am Abend alle etwas.

Der Landeplatz war groß genug für alle.
Das kulturelle Pflichtprogramm in dieser Gegend durfte auch nicht fehlen.

Jeden Tag hatten wir ihn vor Augen, also musste ein Anstandsbesuch herhalten.

Schöner und ruhiger ist Lucca. Hier erlebt Lucca den Einmarsch der Flieger-Gladiatoren.
Die Piloten sind es nun mal gewohnt von oben auf die Umgebung zu schauen.
Egal ob vor- oder rückwärts gestartet wurde, sah es bis auf Kleinigkeiten souverän aus. Für Birgit und mich kam kein Stress auf.
Wer kam denn da hinter dem Busch vor?

Es war Harald, der seinem Philou untreu wurde.

Und abends noch davon träumte!

Um die Herausforderung für alle noch zu steigern, gab es für jede halbe Stunde Flugzeit innerhalb eines Fluges eine Kugel Eis. Die Eisdiele hat sich jedenfalls gefreut und einige meiner lieben Teilnehmer sind mit eingetwisteten Beinen weiter geflogen, obwohl der innere Druck schon nicht mehr in hPa gemessen werden konnte.
Es gab für alle ausreichend Gelegenheit Hangsoaring und Thermikfliegen zu üben und das machten sie richtig gut, auch wenn es ab und zu recht wuselig war.
Anflug auf den großen Landeplatz in Diecimo.
Supersoft war nicht nur die Landung, sondern auch das Abendlicht und der Untergrund, bestehend aus Gras und duftenden Kräutern, wie z.B. Thymian.

Sagen wir es mal so: Auf Grund ihrer ersten Landung flogen danach eine Pilotin und ihr "Thymiax" wie ein wohlriechendes Raumspray am Hang entlang.

Am Donnerstag beköstigten wir uns selber. Es gab Pasta und ein paar Kleinigkeiten dazu. Die Vorbereitungen zu diesem Gelage wurden auf alle verteilt.

u. a. Tomaten schneiden

Parmesan reiben

Leckereien aufteilen

Das auf dem Bild zeigt nur ein Drittel von der Festtafel und dazu noch ohne Pasta. Es reichte auch noch für den Freitag.
Um uns herum lauerte das mediterrane Dschungelgetier.

Alles in allem war es eine gelungene Urlaubs-Flugreise und eine lustige und harmonische Gruppe. Das Grinsen und Schmunzeln war keine Momentaufnahme, sondern ein Dauerzustand.
Fast alle sagten Birgit und mir, dass sie nicht das letzte Mal hier waren. Wir beide sagen Euch vielen Dank fürs Mitmachen und freuen uns schon jetzt Euch auf einer Tour im Jahr 2008 wieder mit dabei zu haben.

Das Bild gibt ungefähr die Stimmung in dieser Woche wieder. 

CIAO, sagen Birgit und Hajo

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