das Ziel
unserer Reise. Um 6.00Uhr morgens sollte es losgehen, doch
die Abreise verzögerte sich "etwas" aus
Gründen, die später auf Kosten des Verursachers ein
wenig begossen wurde. Da das Wetter in Italien regnerisch
und stürmisch war, haben wir aber an Anreisetag nix verpasst.
Auf unserer 900km weiten Anreise störten uns keine Staus,
und so erreichten wir Norcia noch gut vor dem üppigen
Abendessen. |
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| Castelluccio und
die mittelalterliche Stadt Norcia mit all seinen zahmen
Wildschweinen. |
| Am Sonntag legten sich Wind
und Regen und wir konnten, unerwartet, die ersten Flüge
in dieser unwirklichen Gegend fliegen. |
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| Am Rande des Piano Grande
liegt der Startplatz am Refugio Perugia. Hier kann man
einmal nach Nordost ins Piano aber auch nach Südwesten
Richtung Pellegrino abfliegen. Bei guten
Windverhältnissen kann man in beide Richtungen an den
sanften Grashügeln soaren und den wirklich einzigartigen
Ausblick genießen.
Leider fielen die
Temperaturen am folgenden Tag richtig in den Keller. |
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Hallo?
Wozu reist
man eigentlich 1.000 km nach (fast) Süd-Italien?
Kälte hätten wir auch zu Hause haben können,
oder?
Nach 20 Jahren
Flugreise nach Castelluccio war der Monte Vettore
zum ersten Mal schneebedeckt.
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| Egal, - der laminare Nordwind
strömte die nord-exponierten Hänge sanft an. Die Luft
trug ..... aber die Finger wurden trotzdem kalt. |
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| Bei
Windgeschwindigkeiten um die 25 - 30km/h und
darüber war Standfestigkeit und/oder ein solider
Rückwärtsstart gefragt... |
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| ...dafür trug der
Aufwind aber auch umso besser. |
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| Turn- und
Dehnübungen dienen ja bekanntlich dem Aufwärmen, der in
jedem Sport kältebedingten Muskelverspannungen vorbeugen
soll.
Außerdem eröffnet's neue Ausblicke und .....wenn man
Pech hat (und nicht geschlossene
Hosentaschenreißverschlüsse) einen Geldbeutel oder
Schlüsselbund weniger. |
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| Steff
gelang an diesem Tag ein super Rundflug durch's
Piano Grande.
Ein
Toplanding am Rif-Perugia war wegen einer Windge-
schwindigkeit jenseits der 40km/h allerdings nicht
mehr möglich.
So
fuhren wir ihm mit dem Bus immer wieder hinterher,
bis selbst ihm nach ca. 2Std Flugzeit zu kalt
wurde.
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Wenn
man das Bild links betrachtet, fällt eigentlich nur auf,
dass der Wind irgendwie "passt", ansonsten sah
das Wetterszenario schon ein wenig beängstigend aus. Es
war weiter a...kalt und ich ließ den Motor vom Bus
laufen, damit man sich wenigstens zwischendurch ein wenig
aufwärmen konnte. Ein
paar Teilnehmer nahmen es trotzdem mit den Elementen auf
und hatten einen schönen Flug - na ja, ein ganz klein
wenig heller wurde es dann auch... Die
folgenden Tage wurde es dann netterweise wärmer und der
Wind wechselte wieder auf Südwest. |
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Irgendwann
"posierte" Michael für diese Bilder..... |
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..... alle haben
furchtbar darüber gelacht und mir nicht verraten wollen, worum
es überhaupt geht.
Also bringe ich die Fotos einfach mal an dieser Stelle und weiß
nicht, wozu das Ganze gut war.
Jedenfalls war die Stimmung in der Gruppe ausgezeichnet. |
| Michael forderte den
Wind auf dieser Flugreise kräftig heraus.
Hier ein
Michael-Starkwind-Start-Abbruch-
ich-will-nicht-ins-Lee-geschleift-werden-Special
... wobei dem
Fotografen das Aktion-Foto wichtiger war, als dem
windgebeutelten Piloten tatkräftig zu helfen.
Tja, - Opfer müssen halt gebracht werden, oder?
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| Eine kräftige
Böe,- sicherlich jenseits der 50km/h, zerriss am
Vortag Michaels weißen Syntax aus den Händen der
beiden Starthelfer und konnte nur mit aufwendiger
Klebetechnik wieder repariert werden.
Achtung:
bitte nicht
nachmachen!
(Übrigens
hielt die Reparaturstelle!!)
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| Ein
unverhoffter, spontan entschiedener Abendflug vom
Fontanile (sollte eigentlich nur ein Abgleiter
werden), brachte die wohl schönsten Bilder der
Reise.
Das
Bild oben auf der Seite ist dabei nicht farblich
nachgearbeitet. |
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| Wer die deutsche Bürokratie
bemängelt, sollte sich mal auf die kleine, gerade dem
unbefestigten Feldweg entwachsene "Straße"
zwischen Pellegrino und Norcia begeben. Auf sagenhaften
3.5km finden sich dort in mehreren Gruppen über 50
Straßenschilder. Nach jeder Wegeinmündung dieselbe
Gruppe, die man übrigens auch auf den anderen
Querverbindungen findet. |
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| Wahrscheinlich
EU subventionierter Budget-Wahnsinn... |
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| Ab
Mitte der Woche wurde es wieder wärmer. Alle in
der Gruppe tauten so richtig auf und liefen zu
Höchstleistungen auf. |
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Buntes
Treiben am Startplatz.
(Untertitel
3:1...(ein Insider-Gag)) |
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Der Monte
Sera wartete am Freitag mit sehr viel Wind. Allerdings
waren alle inzwischen reichlich unempfindlich gegen
Starkwind am Startplatz. Hut ab, kann ich da nur sagen.
Ich habe selten eine Fluggruppe erlebt, die hier so
souverän aufgetreten ist.
Ein bemerkenswerter thermischer Mittagsflug mit starkem
Steigen bis unter die Wolkenbasis war der Lohn. |
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| "Nachbrenner"
nach üppigem Abendmahl.
Aufstieg
zum Monte "Papi"
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| Darth
Vader war auch mit von der Partie und beeindruckte
in der zweiten Wochenhälfte durch gewohnt hohe
und lange Flüge. |
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| Eine wirklich tolle
Woche ging schießlich zu Ende. Über 10
Stunden "Airtime" konnten für
einige Teilnehmer verbucht werden. Ich bin mir
sicher, das Piano Grande hat neue Freunde
gewonnen, und die meisten werden früher oder
später hierher zurückkehren.
Wenn Ihr
wollt... - ich fahre jedenfalls gerne wieder
mit Euch dorthin. |
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| Nachtrag:
Die Rückfahrt war
kurzweilig und ging schnell vorbei...
...leider hingen
wir auf Grund des hohen Verkehrsaufkommens immer
wieder hinter den(m) LKW fest und konnten lange
nicht überholen.
Sachen gibt's!
so ne Aufmachung wäre in Deutschland sicher
verboten, oder`?

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