Andi's Arbeitsplatz:

So sah es am Dienstag noch am Buchenberg-Gletscher aus. Bevor es platt getreten wurde lagen bis zu 50cm Neuschnee dort am Startplatz.

 

 

 

 

 

 

 

 

Hajo's Landeplatz:

Hier flog man gleich in eine andere Klimazone, wobei es ausserhalb der Sonne auch ganz schön kühl war.

Am Sonntag war nur Theorie möglich und am Montag holten wir die Einschulung nach. Anschließend ging es zum Buchenberg, wo auch geflogen wurde. Doch als Andi mit den Teilnehmern oben den Wind und die entsprechenden "Starts" sahen, ließen wir das lieber mal sein.
Der Dienstag ließ dann endlich die ersten Flüge zu und für einige waren es auch genau diese - ihre ersten Höhenflüge.

Da der Wind eher so um NULL herum wehte, durfte man beim Startlauf nicht zimperlich sein. Das lief bzw. sie liefen aber ganz gut.

Der Wind blieb weiterhin zäh und es gab auch immer mal wieder Rückenwindphasen.

Daher ergaben sich leider nur 3 Durchgänge.

 

 

Nach dem Start aus dem Schnee kamen sie alle in die grünen Auen des Landefeldes. Mit etwas Unterstützung kamen alle ins Landefeld und es gab äußerst wenig Probleme das Gesagte um zu setzen. Was meine Arbeit sehr stressfrei gestaltete.

Es mußte an diesem Tag ausschließlich links herum eingelandet werden.

Das hatte den Vorteil, dass über die Kühe ins freie Landefeld geflogen werden konnte und nicht über das freie Landefeld zu den Kühen, falls man mal zu hoch war.

Auch die Landungen an sich verliefen bis auf zwei Ausnahmen problemlos.

Schon früh konnten etliche Piloten die richtige Höhe selbst einschätzen.

Mittwoch hatten wir Föhn, der in und an den Bergen immer stärker wurde.

In der Nacht bis zu 90km/h am Tegelberg.

Donnerstag fing es früh an zu regnen und wir schafften nur einen Durchgang.

Erst am Freitag war es trocken. Leider passte der Wind am Breiten- und Tegelberg nicht, so dass wir wieder am Buchenberg flogen und noch weitere drei Runden schafften hauptsächlich vom NW-Startplatz.

Dann sank zwar die Basis, aber kaum noch die Piloten und da es an manchen Stellen schon etwas regnete, brachen wir ab.

Es war der einzige Tag, von dem man sagen konnte, dass die Piloten mal richtigen Wind von vorne hatten beim Start.

Als der letzte unserer Piloten gelandet war, ging es zurück zur Schule und es folgte der Kursabschluss. Die Ausbeute als Kurswoche war natürlich äußerst gering, aber die Fluganzahl auf Grund der Bedingungen war letztlich zufriedenstellend. Auf jeden Fall haben die Erstflieger einiges gelernt und Walter, Thomas, Benedict und Olaf können sich über die erfolgreiche A-Schein Praxisprüfung freuen.

Andi und ich (Hajo) sagen nochmals Danke für die gute Stimmung, die prima Leistung und die Geduld und freuen uns Euch im nächsten Jahr in Rieden wieder zu sehen.

Ciao!







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