| Schon weit weg, dieses
kleine Bergdorf. Doch obwohl ich nun schon seit ca. 15 Jahren immer
wieder hinfahre muss ich sagen, dass sich die Reise lohnt. Ein
"europäischer Klassiker" wartet auf die Piloten. Eine Region,
die man einfach mal geflogen sein muss, und ich glaube, die Bilder unten
zeigen ganz gut, dass diese Einschätzung richtig ist.
Wenig erfreulich war der
Wetterbericht für die Flugwoche. Zunächst war es mäßig vorhergesagt,
sollte dann zunehmend schlechter werden.... ca. Mittwoch den absoluten
Tiefpunkt erreichen um dann (vielleicht) besser zu werden.
Dass eine Flugreisegruppe aus Österreich in der Vorwoche frustriert
früher nach Hause gefahren war, machte die Sache nicht besser.
Am Anreise-Abend erwies sich das "mäßige" Wetter zudem noch
zu schlecht zum Fliegen und das Abendessen im neuen Hotel ähnelte eher
der Fressabfertigung an einer großen Uni (zumindest was die Lautstärke
anging). Kurzum,- es fing schlecht an.
Gut, dass das 4-Gänge-Menü incl. Wein und Wasser zumindest kulinarisch
für einen gewissen Ausgleich sorgte - aber die bange Frage blieb: Wie
sollte diese Woche erfolgreich werden?
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| Mit zugegeben wenig
Erwartungen begannen wir den Sonntag mit einem "guten",
italienischen Frühstück. Erst eine kleine Intervention an der
Rezeption sorgte für eine spürbare Verbesserung, ... - für Käse,
Schinken und Wurst (und auch Butter!) und man muss sagen, es wurde von
Tag zu Tag richtig besser. (So toll man in Italien Pizza, Spagetti und Capuccino machen
kann
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... vom Frühstücken halten die Italiener nicht
besonders viel...)
Ab Dienstag waren wir im Hotel dann so ziemlich die einzigen Gäste, was
auch eine schöne, ruhige abendliche Atmosphäre sicherte.
Kurzum,- es wurde sogar richtig gemütlich und wir freuten uns im Laufe
der Woche immer mehr über das üppige, sehr preiswerte 4-5 Gänge Menü
am Abend. ...Alles wird gut!....
auch fliegerisch!
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Die Bilder
stehen nur fast zufällig nebeneinander...
echt........... keinerlei "Hintergedanke". |
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| Die Flugbedingungen
erwiesen sich Sonntag bis Dienstag als recht gut fliegbar. Es war zwar
etwas frisch, aber wir konnten sowohl Flüge im Piano Grande fliegen
(...mit Flug vom Monte Veletta über Castelluccio), als auch ins Tal von
Pelegrino. |
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| Ein
"Wurstli" und ein Capuccino mussten jedenfalls
zwischendurch immer mal sein. |
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| Allen
Wetterprognosen zum Trotz entwickelte sich der
Mittwoch als schöner Flugtag.
Insgesamt
konnten wir auf Grund des wechselnden Windes bis dahin viele
unterschiedlicher Facetten des Fluggeländes
kennenlernen.
Tatsächlich starteten wir im Laufe der Woche von insgesamt
12 verschiedenen Startplätzen aus. Die Flugwoche
entwickelte sich also zunehmend auch fliegerisch zu einer
sehr guten Woche, die, ein Regisseur hätte es nicht besser
planen können, in seinem letzten Flug am Freitag nachmittag
ihren Höhepunkt hatte.
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| Natürlich ist
Castelluccio eine Starkwindregion, und ein wenig Mut bei 25km/h
und mehr zu starten, gehört schon dazu. |
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... belohnt
wird man dafür allerdings mit Soring-Flügen entlang der sanften,
grasbewachsenen Hügel.
Dabei ist
die Wahl des Startplatzes im Tagesverlauf für's Gelingen des Fluges
meist von entscheidender Bedeutung, und ich meine, wir haben nicht die
schlechtesten Entscheidungen getroffen. Andere Piloten entwickelten
während der Woche jedenfalls die recht einfache Entscheidungsstrategie
"Follow the germans" mit ihren auffälligen gelben Bussen....
'die wissen, wann sie wo sein müssen um mit guter Wahrscheinlichkeit
auch fliegen zu können.'
(Nichts ist für einen Organisator frustrierender, als andere Piloten in
zig Kilometern Entfernung an irgendwelchen anderen Kanten soaren zu
sehen.)
Ich denke, man hatte uns einigen Male so beobachtet, bevor das Motto
ausgegeben wurde.
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Eine
unwirkliche Landschaft: Das Piano Grande.
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Als Fahrer haben Matze und ich schon
manches Mal ein wenig neidisch zugeschaut.
Spielen im Wind mit dem neuen ION
von Nova. - eine richtige Spaßkiste... wendig, schnell mit hoher,
passiver Sicherheit.
Genau das Richtige für diese
Gegend.
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Monte
Sera, 1.000 Höhenmeter über dem Tal von Pelegrino
Nicht selten erwies sich ein
kleiner (ja Friedhelm, ein KLEINER) Spaziergang mit dem Schirm oder ein
paar zusätzliche Busjokel-Tour-Höhenmeter als wichtig für's
Obenbleiben.
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| Flug am Forca di Presta
unter etwas "narrischen" Bedingungen. Entweder super
starkwindig... oder auf einmal... gar kein Wind mehr. |
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Die Farben
im abendlichen Sonnenlicht waren jedenfalls einfach grandios
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| Freitag nachmittag
war dann die Antenne dran. (das grüne Schild s.o.)
Startwind zwischen
28 und 33 km/h von vorne katapulierten die Flieger sektkorkenartig
in die Luft.
Hier waren die Bedingungen erwartet laminar und soft und alle
waren am Kantensoaren.
Friedhelm und Manfred flogen letztlich 1.000 Höhenmeter über
Norcia und landeten in der Nähe unseres Hotels.
Kirsten und Jörg landeten als letzte der Gruppe nach über 2 Std.
Flugzeit.
Die Flugreise war
zu Ende. Wir konnten viel und abwechslungsreich fliegen, und die
Verpflegung entwickelte sich letztlich auch zur allgemeinen
Zufriedenheit (immerhin +2,5kg bei mir)... und die
weinbedingt notwendigen Alka-Selzer waren zu Ende.
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| Viele, viele Fotos gab bei
dieser Reise, und auch wenn die beiden letzten unten keine Fliegerbilder
sind, denke ich doch, dass sie so schön sind, dass man sie
veröffentlichen muss. Neben allen anderen Fotografen daher
speziellen Dank an Sebastian, der einmal mehr seine Qualitäten als
Fotograf unter Beweis stellen konnte. (u.a. Header-Bild ganz oben).
Tja Leute, eine wirklich
schöne Reise ging leider zu Ende. Ich hätte gerne noch ein paar Tage
drangehängt....
Vielleicht sehen wir uns bei einer der nächsten Reisen? Rhôntal,
Slowenien... oder wieder im Piano Grande von Castelluccio.
Danke für die schöne
Woche zusammen!
Ralf und Matze
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