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Wie schon im Juni - wir kamen nach Samoens und mit uns auch
wieder das gute Wetter. Denn auch dort war der ganze August eine
wettertechnische Katastrophe. Nachdem wir am Samstag unser Hotel bezogen
hatten, ging es am Sonntag gleich richtig los. |
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| Les Saix stand am Sonntag auf dem Programm. Direkt vor der
Haustür und ideal zum Warmfliegen. |
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Unser Starthund war auch wieder da. Vor jedem Pilot, der
losläuft, macht er einen Vollkreis und jagt Richtung Abhebepunkt, um dem
Pilot entgegen zu springen. |
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| In den Vortagen hatte es mächtig Feuchtigkeit gegeben und
die wollte jetzt wieder nach oben. Aber mit ihr auch die sich wieder
langsam erwärmende Luft. |
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Damit gab es auch für uns gleich recht ordentliche
thermische Bedingungen. In drei von vier Flügen mußte man nur zur rechten
Zeit am richtigen Ort sein und schon ging es hoch. Und der Ausblick war
auch nicht ganz schlecht.
Der üppige Landebereich ließ auch keine Wünsche offen. So einen Tag zur
Einstimmung in ein neues Gelände hebt die Stimmung schon auf ein ziemlich
hohes Niveau. |
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Am Montag hatten wir leider ein wenig strammen Wind und
machten einen Ausflug zum Lac d' Annecy. Dort standen nur ein paar
wagemutige Tandems in der Luft. Aber am Dienstag ging es
dann wieder los. Diesmal ging es nach Passy zum Plaine Joux und dies sollte
nicht nur des Panoramas wegen keine schlechte Idee sein. |

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 Ab jetzt
gab es Mont Blanc zum Sattsehen. |
 Ein sehr
schöner und großzügiger Startplatz bot uns diesen Ausblick. |
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| Da auch hier nicht allzu viel los war, bestimmten wir das
Himmelsbild. Hier konnte jeder so lange fliegen wie er wollte. |
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Nicht weit vom Landeplatz in Chedde führt diese interessante
Brücke nach Chamonix. |
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| Der Landeplatz in Chedde ist groß und hin und wieder dreht
der Wind ein wenig launisch umeinander. Aber das war kein Problem für
meine Piloten.
Was man in den Fluggebieten schnell lernen musste, war keine Kreise zum
Höhenabbau sondern Abachtern anzuwenden.
Gegen Abend fuhren wir zufrieden mit dem Tag nach Samoens zurück. |
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Am Mittwoch ging es nach Chamonix. Die Thermik war okay,
ließ aber keine großen Höhen mehr zu, da eine Absinkinversion drauf lag. |
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Bis zu einer Stunde konnte mancher fliegen, aber es war zäh. Die Aussicht
alleine war einen Flug in Chamonix wert. |

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 Der Start
am Planpraz unter den Bahnseilen durch war gewöhnungsbedürftig, aber kein
Problem. Auch das Landefeld wurde von allen getroffen. |
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 Zum
Nachmittag fuhren wir zum Pertuiset bei Mieussy. Kaum zu glauben, dass wir
bis auf zwei einheimische Piloten völlig alleine waren. Aber da die Thermik
doch noch ganz brauchbar war, lockten wir damit noch die ansässige Schule an. |
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| Es konnte entlang der Felswand gesoart werden - bis zum
Abwinken. Zumindest haben wir dann den Berg abends abgeschlossen. |
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 Der
Landeplatz bot diesmal drei Traktoren gleichzeitig auf. Aber auch dies wurde
gemeistert. |
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| Am Donnerstag war es zwar schön, aber durch eine
Cirrusbewölkung hatte die Thermik kaum eine Chance. Also entschieden wir uns
für Sightseeing-Flüge am Lac d'Annecy. Vom Col de Forclaz mit dem Blick über
den See ist immer wieder faszinierend und wir kamen an den Start und es war
nur ein Pilot vor Ort. Das habe ich überhaupt noch nie erlebt. |
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Das ist der Blick oberhalb des Landeplatzes in Richtung
Annecy. |
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| Der Landeplatz in Doussard läßt keine Wünsche offen.
Wir machten zwei Durchgänge und entschlossen uns für einen Abschlussflug
in Samoens. |
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Wir entschieden uns für den La Bourgoise. Um an den
Startplatz zu gelangen mussten wir einen 20 minütigen Marsch auf uns nehmen.
Aber es lohnt sich jedes Mal. Man hat hier einen Rundumblick kombiniert mit
Startmöglichkeiten in fast allen Richtungen. |
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 Diese
Wiesenkuppe ist der La Bourgoise und genau oben starteten wir weg. |
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Der Mont Blanc gab zum Abschied noch mal alles und wir
hatten einen so ruhigen Flug, dass man eine Fliege gespürt hätte, wenn sie
auf der Kappe gelandet wäre. Der Landeplatz ist der gleiche wie für den
Les Saix. Und wieder waren wir die letzten Flieger an diesem Tag in diesem
Tal. |
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| Es war eine sehr erfolgreiche Woche mit vielen Eindrücken
von verschiedensten Geländen. Die Gruppe war eine Mischung aus erfahrenden
Piloten und solchen, die erst wenig Flüge hatten. Die Stimmung war bestens,
das Essen hat gepasst und alle waren zufrieden. Ich bedanke mich noch bei
Euch für Eure richtige Bergauswahl und Euer begeisterndes Mitmachen. Ich wünsche
Euch noch eine erfolgreiche restliche Saison und dann bis bald mal
wieder in Rieden oder auf einer weiteren Flugreise. Es
grüßt Euch Hajo, au revoir! |
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