Flugreise nach Samoens

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   19. - 25.Juni
  

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Mit uns kam der Sommer in die Hochsavoyen. Auch dort hatte bisher das Frühjahr Wetter technisch böse zugeschlagen. Der Anreisetag fiel dem Dauerregen zum Opfer und der Sonntag wurde verblasen. Aber dann ging es los.
Als Erstes wurden wir vom Starthund empfangen. Der wußte genau wer als nächster Pilot startete.
Jagd anschließend in einem eingesprungenen Vollkreis zum Abhebepunkt nach vorne und springt immer vergeblich in die Luft um den Piloten am Boden zu halten.
Zugegeben - wir mußten den ersten Durchgang erzwingen.

Aber es wurde im Laufe des Tages immer besser und man konnte sich sogar nachher etwas halten.

Wir hatten immer noch starken Nordwind in der Höhe und hier in Samoens waren wir dagegen geschützt.

Auf Grund des Nordwindes mußten wir auch die Gelände jeden Tag entsprechend auswählen. Er sollte aber Tag für Tag schwächer werden.

Am Dienstag ging es zum Lac d' Annecy.

Mit einem frisch verlegtem grünen Teppichboden und so wenig Flieger wie noch nie empfing uns der riesige Startplatz am Col de Forclaz.

Der See zeigte sich mal wieder von seiner schönsten Seite. Für größere Aufgaben war allerdings die Wolkenbasis noch etwas tief.

Doch allein das Panorama ist einen Flug immer wert. Wer wollte konnte sich auch länger halten.

Auf dem Weg zum Landeplatz...

...und der ist riesig.

Da der Wind immer mehr von der Seite kam und böiger wurde sind wir nach Samoens zurück gefahren.

Wer wollte konnte dann hier noch einen Flug vor dem Abendessen machen.

Hier ist eine schöne Luftaufnahme auf Samoens. Der Landeplatz ist die frisch gemähte Wiese direkt oberhalb des grauen Sportplatzes links vom See.
Am Mittwoch stand als nächstes Highlight der Saleve als Nordgelände auf dem Programm.

Wichtig ist hier die unbedingte Einhaltung der Maximalhöhe, da ein recht reger Flugverkehr Richtung Genfer Flughafen unterwegs war.

Was für ein Blick. Man beachte die Fontäne am See. Das sagt schon ein wenig über den Wind aus.

Aber alles im grünen Bereich. Man konnte so lange fliegen wie man wollte.

Bei so vielen Grünflächen mußte man schon vor dem Start heraus finden, welche davon der Landeplatz ist.

Bis auf einen sind alle bei dem Club gelandet. Er fand mehr Aufmerksamkeit bei einem Hundeschulungsplatz.

Wer wollte konnte dann abends noch einmal in Samoens fliegen.

Wegen der Nordlage waren die südlastigen Startplätze wie Mieussy, La Bourgoise, Chamonix und Plaine Joux eher ungeeignet.

Aber Peter wollte doch einmal wenigstens am Fuße des Mont Blanc fliegen.

Wie auf Bestellung war der Nordwind am Donnerstag so schwach, dass sich die Thermik durchsetzen konnte.

Es gab Mont Blanc bis zum Abwinken.

Vormittags stand Chamonix auf dem Programm. Immer wieder beeindruckend das schmale Tal zwischen den 3- und 4tausendern.

Hier war Friedl auf seinem Pionierflug nach Passy gestartet. Den er dann auch als Erster in einer unserer Flugreisen gewagt und geschafft hatte

Einfach zum Genießen. In der Thermik war es allerdings hin und wieder ein etwas ruppiger Genuß.

Wer wollte konnte auch Höhe machen. Ein paar waren bis ca. auf 2700m hoch. Dort konnte man auch schon über die Berge rüber schauen.

Dies ist der Blick aus luftigen Höhen in Richtung Passy, also raus dem Tal von Chamonix. Wir hatten aber auch wieder mal absolutes Kaiserwetter.

Monika und Vikram bei den Vorbereitungen am Startplatz von Plaine Joux (Passy).

Mit Blick auf...? Wie hieß der Berg schon wieder?

Der Startplatz ist supertoll angelegt.

Vikram startet zu seinem ersten Stundenflug.

Bild oben: Die große Wiese ist der Landeplatz in Passy. Im Hintergrund ist die geteilte Hochstraße nach Chamonix zu sehen.

Blid links: Landeanflug in Passy. Höhenabbau fand am Hang und zum Teil über einen Wasserfall statt.

Bild unten: Die drei Weisen beobachteten das Flug- und Landegeschehen in schattiger Umgebung. Das kühle Nass stand etwas später auch auf dem Tisch.

Die Hotelbesitzerin wollte uns da behalten, weil wir immer bei unserer Reise das gute Wetter haben, bzw. mitbringen. Es gab tolle Flugtage, schöne Flüge und einige persönliche Rekorde.

Vielen Dank für Euer Mitmachen und bis zum nächsten Mal,

Euer Hajo

 
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