| Mit uns kam der Sommer in die Hochsavoyen.
Auch dort hatte bisher das Frühjahr Wetter technisch böse zugeschlagen. Der
Anreisetag fiel dem Dauerregen zum Opfer und der Sonntag wurde verblasen.
Aber dann ging es los. |
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Als Erstes wurden wir vom Starthund
empfangen. Der wußte genau wer als nächster Pilot startete. |
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| Jagd anschließend in einem eingesprungenen
Vollkreis zum Abhebepunkt nach vorne und springt immer vergeblich in die
Luft um den Piloten am Boden zu halten. |
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Zugegeben - wir mußten den ersten Durchgang
erzwingen. Aber es wurde im Laufe des Tages immer
besser und man konnte sich sogar nachher etwas halten. |
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| Wir hatten immer noch starken Nordwind in der
Höhe und hier in Samoens waren wir dagegen geschützt.
Auf Grund des Nordwindes mußten wir auch die Gelände jeden
Tag entsprechend auswählen. Er sollte aber Tag für Tag schwächer werden. |
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Am Dienstag ging es zum Lac d' Annecy.
Mit einem frisch verlegtem grünen Teppichboden und so wenig
Flieger wie noch nie empfing uns der riesige Startplatz am Col de Forclaz. |
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Der See zeigte sich mal wieder von seiner schönsten Seite.
Für größere Aufgaben war allerdings die Wolkenbasis noch etwas tief. |
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| Doch allein das Panorama ist einen Flug immer
wert. Wer wollte konnte sich auch länger halten. |
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Auf dem Weg zum Landeplatz... |

...und der ist riesig. |
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Da der Wind immer mehr von der Seite kam und
böiger wurde sind wir nach Samoens zurück gefahren.
Wer wollte konnte dann hier noch einen Flug vor dem Abendessen machen. |
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| Hier ist eine schöne Luftaufnahme auf
Samoens. Der Landeplatz ist die frisch gemähte Wiese direkt oberhalb des
grauen Sportplatzes links vom See. |
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Am Mittwoch stand als nächstes Highlight der
Saleve als Nordgelände auf dem Programm. Wichtig ist
hier die unbedingte Einhaltung der Maximalhöhe, da ein recht reger
Flugverkehr Richtung Genfer Flughafen unterwegs war. |
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| Was für ein Blick. Man beachte die Fontäne am
See. Das sagt schon ein wenig über den Wind aus.
Aber alles im grünen Bereich. Man konnte so lange fliegen wie man wollte.

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Bei so vielen Grünflächen mußte man schon vor
dem Start heraus finden, welche davon der Landeplatz ist.
Bis auf einen sind alle bei dem Club gelandet. Er fand mehr
Aufmerksamkeit bei einem Hundeschulungsplatz.
Wer wollte konnte dann abends noch einmal in Samoens
fliegen. |
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| Wegen der Nordlage waren die südlastigen
Startplätze wie Mieussy, La Bourgoise, Chamonix und Plaine Joux eher
ungeeignet. Aber Peter wollte doch einmal wenigstens am
Fuße des Mont Blanc fliegen.
Wie auf Bestellung war der Nordwind am Donnerstag so
schwach, dass sich die Thermik durchsetzen konnte.
Es gab Mont Blanc bis zum Abwinken. |
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Vormittags stand Chamonix auf dem Programm.
Immer wieder beeindruckend das schmale Tal zwischen den 3- und 4tausendern.
Hier war Friedl auf seinem Pionierflug nach Passy gestartet.
Den er dann auch als Erster in einer unserer Flugreisen gewagt und geschafft
hatte |
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| Einfach zum Genießen. In der Thermik war es
allerdings hin und wieder ein etwas ruppiger Genuß. |
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Wer wollte konnte auch Höhe machen. Ein paar waren bis ca.
auf 2700m hoch. Dort konnte man auch schon über die Berge rüber schauen. |

Dies ist der Blick aus luftigen Höhen in Richtung Passy, also
raus dem Tal von Chamonix. Wir hatten aber auch wieder mal absolutes
Kaiserwetter. |
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Monika und Vikram bei den Vorbereitungen am
Startplatz von Plaine Joux (Passy). Mit Blick
auf...? Wie hieß der Berg schon wieder? |
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| Der Startplatz ist supertoll
angelegt. |
Vikram startet zu seinem ersten
Stundenflug. |
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Bild oben: Die große Wiese ist der Landeplatz
in Passy. Im Hintergrund ist die geteilte Hochstraße nach Chamonix zu sehen.
Blid links: Landeanflug in Passy. Höhenabbau fand am Hang und
zum Teil über einen Wasserfall statt.
Bild unten: Die drei Weisen beobachteten das Flug- und
Landegeschehen in schattiger Umgebung. Das kühle Nass stand etwas später
auch auf dem Tisch.

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| Die Hotelbesitzerin wollte uns da behalten,
weil wir immer bei unserer Reise das gute Wetter haben, bzw. mitbringen. Es
gab tolle Flugtage, schöne Flüge und einige persönliche Rekorde.
Vielen Dank für Euer Mitmachen und bis zum nächsten Mal,
Euer Hajo |
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