| Der Wetterbericht verhieß nichts Gutes für
diese Woche im gesamten Alpenraum. Viel Regen und noch viel mehr starken
Nordwind. Aber es gab eine Ecke in der Windkarte, wo der Wind nicht so
zuschlug und dort waren wir. Am Sonntag sind wir zum
Saleve bei Genf gefahren. Dort passte zwar die Richtung des Windes, aber er
war zu stark und böig am Vormittag und bevor wir unnütz warten würden, sind
wir in das Wind geschützte Tal von Samoëns zurück
gefahren. |
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Dort wurden wir mit Sonne und bestem Wind
belohnt. Zusätzlich konnten sich alle auch länger halten, bzw. thermisch
ganz gut aufdrehen und ein wenig spazieren fliegen.
Hier hechtet Nancy souverän zu ihrem Flug. |
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| Nach und nach waren dann alle in der Luft,
Peter, Rawi, Michael, Friedel, Werner und Dieter. Leider musste ein Peter
das Bett hüten, da ihn ein heftige Erkältung dazu zwang.
Für einige war das ein neues Gelände und trotzdem fühlten sie
sich gleich in diesem überschaubaren Gebiet so wohl, dass der erste Flug
thermisch ausgereizt wurde. |
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Es gab dann noch einen zweiten Durchgang und dort wagten
sich dann auch ein paar an die Talquerung zum Criou. |
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Da die Thermik nicht immer beständig war,
musste man schon geduldig sein und kämpfen, um am Criou genügend Höhe zu
machen, die für den Rückflug gegen den Talwind zum Landeplatz erforderlich
war. |
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| Friedel vor dem Criou (oben), Werner oder
Peter rein optisch über dem La Bourgoise (rechts oben) und Peter im
Landeanflug (rechts). Wenn man bedachte wie es um
uns herum in den Alpen und auch südlich von uns in Frankreich aussah, hatten
wir wirklich paradiesische Verhältnisse. |
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Am Montag fuhren wir nach Passy. Dieser Tag
war allerdings thermisch tot. Hauptsächlich waren
mehr oder weniger nur Abgleiter möglich. |
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| Trotz alle dem ist das Panorama auf den Mont
Blanc und das Tal unter uns immer einen Flug wert. |
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Nach dem Flug packten wir ein und fuhren nach Mieussy. |
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| Aber in Mieussy war weder Thermik noch
ausreichend Hangaufwind im Gelände. So fuhren wir zu
unserem Hausberg, dem Les Saix und machten dort noch zwei gemütliche
Abgleiter. |
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Blick auf den großen Landeplatz in Samoëns. |
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Michael bei der Landung. Insgesamt liefen die Starts und
Landungen ohne größere Probleme ab. |
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Immer wieder beeindruckend ist der Blick auf den Mont Blanc. |

An der Wand entlang Richtung Thermik. |
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Es ging ganz gut nach oben, allerdings war es besonders auf
Grathöhe sehr bockig. |

Die Thermik war zum Teil deutlich vom Berg weg und über dem
Grat wehte ein deutlicher WNW-Wind, was einen Flug nach Passy ziemlich
schwierig machte und deshalb auch unterblieb. |
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Mitten über Chamonix. Aber dann galt die volle Konzentration
der Landung. Der Wind am Landeplatz wollte die Flieger ein wenig aufmischen
und drehte munter umeinander. |

Doch meine Crew ließ sich nicht irritieren und meisterte dies
bravourös. |
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| Um 14.00 Uhr starteten wir noch mal vom
Pleine-Joux bei Passy. Zum Teil ging es ganz gut nach oben. Aber es war
nicht so einfach den Einstieg zu schaffen. |
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Werner war einer der Piloten, die es
schafften bis an den Grat zu kommen, ca. 1900m über dem Landeplatz. Und wie
schon in Chamonix hatte er den längsten Flug. Nur die dunkler und dichter
werdenden Wolken zwangen ihn schnell zur Landung anzusetzen.
Eine Viertelstunde nach dem Einpacken fing es an zu tröpfeln.
Der Mittwoch war wechselhaft und windig und wir machten
Shopping in Sallanches. |
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Am Donnerstag war es anfangs regnerisch und
wir landeten am Lac d' Annecy. Es konnten dort immerhin noch zwei Gleitflüge
absolviert werden, um das grandiose Panorama zu genießen. |
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Am riesigen Landeplatz in Doussard ist immer
was los. Es kommt auch vor, dass die ansässigen Schulen mitten auf dem
Landeplatz Aufziehübungen machen lassen. C' est la
vie! |
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Es war doch noch eine recht erfolgreiche
Flugwoche, besonders unter der Sicht, dass wo anders fast gar nichts möglich
war. Die Gruppe war zufrieden und der ein oder andere wird diese Reise nicht
das letzte Mal gemacht haben. Am Freitag ging es zurück nach Rieden und für
Friedel, Peter und mich am Samstag zur nächsten Tour.
Vielen Dank an alle für die gute Leistung und Stimmung und
bis zum nächsten Mal.
Euer Hajo |
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