Bilder vom Höhenflugkurs       

   Flugreise nach Samoëns

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   18. - 24.Juni 

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Der Wetterbericht verhieß nichts Gutes für diese Woche im gesamten Alpenraum. Viel Regen und noch viel mehr starken Nordwind. Aber es gab eine Ecke in der Windkarte, wo der Wind nicht so zuschlug und dort waren wir.

Am Sonntag sind wir zum Saleve bei Genf gefahren. Dort passte zwar die Richtung des Windes, aber er war zu stark und böig am Vormittag und bevor wir unnütz warten würden, sind wir in das Wind geschützte Tal von Samons zurück gefahren.

Dort wurden wir mit Sonne und bestem Wind belohnt. Zusätzlich konnten sich alle auch länger halten, bzw. thermisch ganz gut aufdrehen und ein wenig spazieren fliegen.

Hier hechtet Nancy souverän zu ihrem Flug.

Nach und nach waren dann alle in der Luft, Peter, Rawi, Michael, Friedel, Werner und Dieter. Leider musste ein Peter das Bett hüten, da ihn ein heftige Erkältung dazu zwang.

Für einige war das ein neues Gelände und trotzdem fühlten sie sich gleich in diesem überschaubaren Gebiet so wohl, dass der erste Flug thermisch ausgereizt wurde.

 

Es gab dann noch einen zweiten Durchgang und dort wagten sich dann auch ein paar an die Talquerung zum Criou.

Da die Thermik nicht immer beständig war, musste man schon geduldig sein und kämpfen, um am Criou genügend Höhe zu machen, die für den Rückflug gegen den Talwind zum Landeplatz erforderlich war.
Friedel vor dem Criou (oben), Werner oder Peter rein optisch über dem La Bourgoise (rechts oben) und Peter im Landeanflug (rechts).

Wenn man bedachte wie es um uns herum in den Alpen und auch südlich von uns in Frankreich aussah, hatten wir wirklich paradiesische Verhältnisse.

Am Montag fuhren wir nach Passy. Dieser Tag war allerdings thermisch tot.

Hauptsächlich waren mehr oder weniger nur Abgleiter möglich.

Trotz alle dem ist das Panorama auf den Mont Blanc und das Tal unter uns immer einen Flug wert.

Nach dem Flug packten wir ein und fuhren nach Mieussy.

Aber in Mieussy war weder Thermik noch ausreichend Hangaufwind im Gelände.

So fuhren wir zu unserem Hausberg, dem Les Saix und machten dort noch zwei gemütliche Abgleiter.

Blick auf den großen Landeplatz in Samons.

Michael bei der Landung. Insgesamt liefen die Starts und Landungen ohne größere Probleme ab.

Immer wieder beeindruckend ist der Blick auf den Mont Blanc.

An der Wand entlang Richtung Thermik.

Es ging ganz gut nach oben, allerdings war es besonders auf Grathöhe sehr bockig.

Die Thermik war zum Teil deutlich vom Berg weg und über dem Grat wehte ein deutlicher WNW-Wind, was einen Flug nach Passy ziemlich schwierig machte und deshalb auch unterblieb.

Mitten über Chamonix. Aber dann galt die volle Konzentration der Landung. Der Wind am Landeplatz wollte die Flieger ein wenig aufmischen und drehte munter umeinander.

Doch meine Crew ließ sich nicht irritieren und meisterte dies bravourös.

Um 14.00 Uhr starteten wir noch mal vom Pleine-Joux bei Passy. Zum Teil ging es ganz gut nach oben. Aber es war nicht so einfach den Einstieg zu schaffen.
Werner war einer der Piloten, die es schafften bis an den Grat zu kommen, ca. 1900m über dem Landeplatz. Und wie schon in Chamonix hatte er den längsten Flug. Nur die dunkler und dichter werdenden Wolken zwangen ihn schnell zur Landung anzusetzen.

Eine Viertelstunde nach dem Einpacken fing es an zu tröpfeln.

Der Mittwoch war wechselhaft und windig und wir machten Shopping in Sallanches.

Am Donnerstag war es anfangs regnerisch und wir landeten am Lac d' Annecy. Es konnten dort immerhin noch zwei Gleitflüge absolviert werden, um das grandiose Panorama zu genießen.
Am riesigen Landeplatz in Doussard ist immer was los. Es kommt auch vor, dass die ansässigen Schulen mitten auf dem Landeplatz Aufziehübungen machen lassen.

C' est la vie!

  Es war doch noch eine recht erfolgreiche Flugwoche, besonders unter der Sicht, dass wo anders fast gar nichts möglich war. Die Gruppe war zufrieden und der ein oder andere wird diese Reise nicht das letzte Mal gemacht haben. Am Freitag ging es zurück nach Rieden und für Friedel, Peter und mich am Samstag zur nächsten Tour.

Vielen Dank an alle für die gute Leistung und Stimmung und bis zum nächsten Mal.

Euer Hajo

 
 
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