Am Sonntag keine Änderung. Das Château de Chillon stand auf der Tagesordnung. www.chillon.ch

das erste "Bild der Woche"
So konnte es nicht weitergehen.

...leider wollten sie Helmut nicht dabehalten...

... die neuen Schweizer-Gleitschirm-Overalls...

Aus dieser Perspektive gefiel das Schloss allen Teilnehmern der Reise allerdings besser. 

Am Montag nachmittag hörte der Regen auf, das Wetter beruhigte sich , und wir konnten noch 2 Durchgänge fliegen.

Während der Rest Europas im Regen versank, sorgte das Klein-Klima am Genfer See für den Rest der Woche fliegbare Bedingungen.

Clemens beim virtuellen "Drahtseilakt".

Das Rhônetal - ein weites, "liebliches" Tal  - von allen Seiten befliegbar

So konnten wir in insgesamt 7 Fluggeländen Flüge absolvieren, und 2 kleine Streckenflüge waren dabei. Fast alle konnten (zumindest bei einem Flug) 10km zurücklegen - der andere wurde vom abends immer noch stark wehendem Talwind (ein wenig) verblasen.
Ein Flug zum Hotel - jedenfalls wer wollte.

Der Klassiker über Monthey. Flug von "Bellevue"

1.300 Höhenmeter. Selbst als Abgleiter ein Flug mit super-schönem Panorama

Roland beim Soaren vor dem Startplatz. Leider war auf Grund der starken Regenfälle die Thermik im Tal eher schlecht. Außerdem sorgte ein herannahendes Hoch für eine besonders hochreichende Talinversion. Aber, - wir konnten immerhin fliegen während der Rest der Alpen immer noch im Regen versank.

Startstimmung (bitte Java aktivieren)

Flug aus der bereits legendären Waschmaschine heraus. 

Zunächst war sie aus.... später, Schongang ... zum Schluss durchaus "aktiv".

Ein Höhepunkt ist immer "der" Flug von La Berneuse. 

ca. 1.650 Höhenmeter galt es abzufliegen. Die Expedition begann unten im Tal in Aigle. Hier wehte am nachmittag noch ein mega-starker Talwind jenseits der 40km/h.

Für den geplanten ruhigen Abendflug in den Sonnenuntergang mussten wir also ein wenig warten.

Ungewollt wurden wir in der Zahnradbahn dabei zu "Schwarz-Fahrern", weil die örtliche Betreibergesellschaft, ohne uns zu fragen, den Fahrscheinverkauf auf dieser Strecke seit dem letzten Jahr eingestellt hatte....

Bei strahlend blauem Himmel warteten wir auf den schwächer werdenden Talwind...

... bevor wir, lange nach der letzten Gondel, in großen Abständen einer nach dem anderen starteten. 

Je tiefer wir in die Talinversion sanken, desto stärker wurde auch nach 19.00 Uhr der immer noch heftig wehende Talwind. Trotz teilweise voll getretener Beschleunigung erreichten nur einige den Sportplatz auf der anderen Talseite. Viele mussten außenlanden. 
Dank noch mal an Eberhard, der alle wieder eingesammelt hat.

Meine erzieherische Bescheidenheit verbietet mir zu erwähnen wer dann doch noch das Hotel bei Madame erreicht hat.
Am nächsten Morgen nutzten wir dann lieber den einsetzenden Talwind, um mit Rückenwind ein paar Kilometer Strecke zu fliegen.

Sonchaux

Am letzten Flugtag herrschte wieder ziemliche Regen- und Gewitterstimmung im Tal. So machten wir einen Abstecher zur Salève nach Genf.

Wenn man das obere Bild so sieht.....
kaum vorstellbar, dass irgendein "Idiot" bei dieser Wetterlage den Schirm auspackt, oder?
Tatsache ist aber: Es waren laminare, schöne und vor allem ungefährliche Bedingungen.

Roland bei einem seiner zahlreichen Toplandungen an diesem Nachmittag.

Über 1 1/2 Stunden Flugzeit wurden geflogen - jeder so lange er wollte, und nur das versprochene Schweizer Käsefondue hielt uns davon ab, noch einen weiteren Spätabenddurchgang zu fliegen.
So endete die Flugreise noch mit einem "Klassiker" in Europa, und alle waren sich darin einig, dass die Salève wirklich ein toller Flugberg ist.

Ich habe mich auf der Reise jedenfalls nicht wirklich "erholt"... 
(na ja ... siehe Bild ganz unten)

denn:

Wir haben doch einiges zusammen erlebt, so manch' Flasche Wein geleert und viel Spaß gehabt. 

Vielleicht sehen wir uns ja im nächsten Jahr wieder?

Vielen Dank auch an Heidi und Elriede für ihre inzwischen legendär, bekannte, gute Versorgung - alleine ein Grund immer wiederzukommen. 

Ralf 

 

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