Flugbilder der Reise. Aber aus gegebenem Anlass, und weil ich vor allem allen Teilnehmern der Reise ein diesbezügliches Versprechen versprochen habe, hier die ultimative Antwort auf alle Navigationsgeräte und meine inzwischen jahrelange Unfähigkeit im ersten Anlauf den Landeplatz an der Salève zu finden. (Danke für Eure Geduld mit mir...)

Im Laufe der Zeit sind dabei unzählige, durchaus schöne Sight-Seeing Touren herausgekommen.... einschließlich Genfer Stadtrundfahrt, Besuch der berühmten Fontaine, sowie zigfaches Vermessen der Länge dieses Hügels in beide Richtungen...
Dieses Jahr fand nun als "Add-on" auch die noch offenstehende SW-NO-Überquerung statt - einschließlich der dazugehörigen Maut-Gebühren für die Franzosen... 

.. Schlussendlich - Vorbei! Aus!... Nie wieder!
Google Earth sei Dank! ... und als Bonbon finden wir im nächsten Jahr dann auch den schnellen Weg zurück!! (sofern der doofe Supermarkt nicht wieder ne Baustelle hat.). Is aber auch kompliziert, oder?

Nun zur Reise:

Die Reise ging gut los: 
Wir konnten einen schönen Abendflug von Sonchaux über dem Genfer See fliegen. Der wirklich sehr steile neue Nordwest-Startplatz verlangte vor allem Standfestigkeit vor dem Aufziehen. Der Rest ging dann wirklich von selbst...
(Das Bild unten hat übrigens den "Insider-Untertitel"..... : "Wir Männer müssen zusammenhalten" und ist Monsignore "BB" gewidmet.)

... auf Fotos sehen solche Plätze allerdings immer viel, viel flacher aus...

Nicht ganz DHV-konforme Starthaltung,- sieht aber extrem cool und lässig aus, oder?
und macht vor allen Dingen superviel Spaß beim Abflug!

2 Tage flogen wir dann an der Salève in Genf weil die Wetterberichte für "unser Tal" heftige Höhenwinde und Gewitterneigung bereits am Nachmittag vorhergesagt hatten.
Dieses Foto ist nicht so wirklich preisverdächtig...

... hat aber was...

Ich konnte mich bei der Auswahl der Bilder jedenfalls nicht davon trennen.

Bei unserer Ankunft stand der Wind deutlich aus der falschen Richtung an, drehte dann aber für (fast) den Rest des Tages. 

Der einfache, sanft geneigte Starthang lässt auch für den Anfänger keine Wünsche offen.

Etliche lange Flüge mit guter Startüberhöhung waren möglich.


Wieder im Rhônetal 

Tatort "Waschmaschine"

Als ordnungsliebender Chronist darf ich wohl dieses
"Zwischenspiel" der Reise nicht verschweigen. Uwe, Helmut.... und eine Motorsäge ... leisteten ganze Arbeit bei der Bergung. Wie mir Christoph, Schulleiter der ortsansässigen Flugschule, allerdings versicherte, "passiere dies hier relativ häufig". 
Die Schneise war aber auch was schmal....und eng... und der Baum ein naher Verwandter der berühmten Allgäuer Schnappfichte (beheimatet am Buchenberg) ... und überhaupt: "Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen", pflegte mein Omma seelig immer zu sagen.

Sieht doch hübsch aus, oder?

Dann kam der Tag, an dem die Waschmaschine zeigte, was sie drauf hat. Die Schirme wurden (ein ganz kleines winzig wenig... ) nass .. und natürlich sauber!! - wie es sich halt für eine Waschmaschine gehört

... und eine mittelmäßige Trocknungsaktion in Madame's Garten war angesagt.


Freitag waren noch 2 wirkliche Highlights fällig.
Der Höhenwind hatte sich beruhigt, und die Verhältnisse ließen nun Flüge aus großer Höhe zu. 10 Kilometer taleinwärts zum "Smily" - inzwischen auch ein echter Klassiker der Reise.

1.650 Höhenmeter garantieren eine tolle Aussicht ins Tal

apropro Aussicht... Nach dem Streckenflug zum Smily ging es hier weiter:

... Bellevue...! Kann man kaum toppen, oder?
An diesem Berg habe ich vor ca. 30 Jahren das Drachenfliegen aktiv betrieben. Kaum jemand kannte damals dieses wunderschöne Fluggelände, und auch heute schläft es, wie damals, seinen von Fliegern fast unberührten Dornröschenschlaf. Ein wirklich schöner Ort mit einer phantastischen Aussicht.

Wir beendeten Freitag den Flugtag (und die Reise) mit einem schönen Abendflug von Sonchaux. Für die Rückreise war richtig schlechtes Wetter vorhergesagt. Uns war's egal, wie hatten unsere Woche gehabt.

und das Drumherum?
Nach den Flügen war auf jeden Fall erst einmal Durstlöschen angesagt... 

...wobei manche dabei ein wenig übertrieben.

...und am Abend gab es immer die gute Verpflegung von Madame Pitteloud.

Ein Tagesord-
nungspunkt auf den man sich immer wieder freut!

Was wollten wir mehr?

Jeden Tag geflogen, viele neue Start- und Landeplätze kennen gelernt, gut geschlafen, super gegessen, tolle Stimmung in der Truppe...

Immer wieder gerne. Uns hat's jedenfalls (trotz vieler gefahrenen Autokilometern... puh... ) Spaß gemacht. 
Vielleicht bis im nächsten Jahr!?

Ralf und Jörg

 

Die Flugreise war wunderbar,
das lag an Ralf und Jörg, ja klar!
Sie fuhren flott die Berge rauf,
ersparten uns so manchen Lauf.

Auch beim Start war’n sie dabei,
trotzdem war’s manchmal Plackerei.
Der Grund dafür war wenig Wind,
drum mussten wir rennen geschwind, geschwind.  

Hoffentlich ist kein Baum im Weg
Mathilde* pass auf, ach Gott, zu spät!
Der Schirm zu breit, der Ast zu lang,
na dann! – Lass die Motorsäge an!  
Die Rettung, die ging schnell und gut,
dank Säge, Uwe und Helmut.

Tags drauf die Tour nach Genf war klasse,
trotz Benutzung der falschen Straße.
Ralf hat nun ein Genf-Trauma,
kauft sich ein Navi, na schau’n wir ma…

Was gab’s noch? Ach ja:
Ein Regenflug, hurra!
Ne dicke Wolke, man mag’s kaum glauben,
kann einem die Freude am Flug schnell rauben.
Unten waren alle nass,
das machte nur begrenzten Spaß!  

Zurück in Vouvry war kein Regen,
das war ein großer, großer Segen!
So hieß es rasch Schirme auslegen.
Der Garten von Madame war voll
mit vielen bunten Segeln, toll!
Das war ein Anblick sensationell,
holt die Kameras raus, schnell, schnell!  

Man könnte wohl noch viel berichten,
darauf möchte ich jetzt jedoch verzichten.
Zum Abschluss möchte ich ein Fazit wagen:
Wir hatten schönes Wetter, super Flüge und Gutes für den Magen.

  (* Name von der Redaktion geändert)

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