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Ja, wo laufen sie denn
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Forggenseerundherumlauf
der Gleitschirmflieger 2004 |
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"Vogel fliegt, Fisch schwimmt, Mensch läuft!" Mit
dieser prägnanten Formel hat dereinst Emil Zatopek, läuferische Lichtgestalt
der frühen fünfziger Jahre, später in den achtzigern viele Laufereignisse
gestartet. Offensichtlich kannte er noch keinen Gleitschirmflieger. Der hätte
ihn nämlich gewiß davon überzeugt, daß das Fliegen überhaupt erst das
Menschsein ausmacht, die letzte Entwicklungsstufe vom bloßen homo erectus
zum homo sapiens darstellt, sozusagen.
Aber auch vor das Abheben haben die Götter den (Start)Lauf
gesetzt. In aller Regel nicht sehr weit, aber leidlich behende Beine sind
schon hilfreich. Deshalb, und um der Degeneration dieser nützlichen
Gliedmaßen vorzubeugen, treffen sich seit einigen Jahren Anfang Oktober die
Gleitschirmflieger in Rieden a.F. zum "Forggenseerundherumlauf der
Gleitschirmflieger" auf der landschaftlich schönsten 30-km-Strecke
Deutschlands: der See, im Hintergrund die Alpen, Schloß Neuschwanstein,
kleine Kirchen mit Zwiebeltürmen, Kühe, Rösser, Wiesen mit Herbstzeitlosen
und Sonnenschein.
So auch vergangenen Samstag. Pünktlich um 10.00 erfolgte der
Start in Rieden.
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| Am Vorabend, bei der Nudelparty, hatte man noch mal
ordentlich Kraft getankt. Bei idealem Laufwetter, kühl und freundlich,
machten sich die Sportler auf die Strecke über Dietringen, Roßhaupten,
Ilasberg -dort, bei etwa km 9... |
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...war die erste Verpflegungsstation-
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...Kniebis, am Hergatsriedsee war die
zweite...
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...Brunnen, Waltenhofen mit der dritten,
Staustufe Füssen, Musical-Haus, Osterreinen und wieder Rieden.
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Hubert Schäfer und Stefan Hornke übernahmen vom Start weg
die Führung und gaben sie auch bis ins Ziel nicht mehr ab. Gemeinsam liefen
sie über die Linie, drei Stunden hatten sie benötigt, entspannt und in
lockerer Haltung. Das Feld der Verfolger wurde wenige Minuten später
angeführt von Tina Lindemann und Bertram Sabais, hart bedrängt von Birgit
Antz. Nach weiteren anderthalb Stunden waren alle im Ziel.
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Die
Sieger |
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Stefan
und Hubert |
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| 2. Sieger
wurden zeitgleich Bertram und Tina, als Dritte
erreichte Birgit das Ziel |
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Abends, bei Schweinshaxe im "Rößle", wurden mit
einigen "Hoibe" die Schwitzverluste wieder eingepegelt. Jeder
Teilnehmer erhielt seine "Raddaddel", eine Erinnerungsplakette,
diesmal nicht nur zum Umhängen, sondern von praktischem Nutzwert. Dazu gab es
drei Ehrenpreise für besondere Leistungen.
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Die Mannschaftswertung gewannen Andreas
Brockmann, Birgit Antz, Bertram Sabais und Tina Lindemann. Sie werden
auf der Ehrentafel im Clublokal verewigt. |
Euer Edgar
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Vielen Dank Peter, für die
Betreuung am Hergratsriedsee |
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Super Klaus, dass Du in
Brunnen Deinen gut sortierten Supermarkt aufgemacht hast. |
Lieber Edgar!
Der Tag war klasse und
hat allen viel Spaß gemacht. Dir ein besonders herzliches
Dankeschön, für die Spitzen-Organisation und Betreuung. Ich
bin sicher, es werden jedes Jahr immer mehr "laufende
Flieger" mitmachen.
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