Flugreise nach Slowenien

Bilder vom Grundkurs G23       

   02. - 09.Juni  

Bilder vom Höhenflugkurs H23       

 

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Slowenien,   - vielleicht wirklich meine inzwischen liebste Reise. 

- Seniorensoaren im laminaren Hangaufwind...
- die ein oder andere kleine Strecke
- gutes Essen und Trinken
- tolle Lokalität mit tollen Teilnehmern... 

Was konnte da schon schief gehen?

Um 6:oo Uhr ging es los...

Dank meines Navis, fanden wir problemlos den kürzesten Weg...

...der uns diesmal über die Tauernautobahn führen sollte.

Leider hatten wir mit dem einen Bus ein klitzekleines, technisches Problem,

das auch von Meisterhand nicht so einfach zu lösen war.
So musste ein Ersatzfahrzeug geordert werden.
(wie gut, dass unser Autovermieter gleichzeitig einen Abschleppdienst unterhält.)

Der Rest der Fahrt verlief im regnerischen Österreich, und wurde auch nach Grenzübertritt zu Slowenien nicht besser. 

Mein Navi verhinderte wieder einen nicht gemeldeten Megastau und führte uns auf einer wirklich sehenswerte Route um selbigen herum... - na ja...

Wie heißt es bei Harry Potter: "Der Zauberstab sucht sich den Zauberer!" Vielleicht hat mein Navi auch mich gesucht?
Die Ortskenntnisse und Orientierung dieses kleinen Kastens sind mir jedenfalls ähnlich. 

Der LKW links im Bild verhinderte ein zügiges Vorankommen - sorgte aber für etwas Abwechslung auf den letzten 30 Kilometern. 

Bei Hieronim angekommen, gab's vor allem für die Rookies erst mal den berühmten "Grünen Würger", der natürlich sofort gut ankam.

Die "alten Hasen" verzichteten zu Gunsten der Neulinge gerne auf den Genuss und schenkten sich lieber gleich den billigeren "Roten" ein.

Als Reiseleiter musste ich natürlich solidarisch bleiben - außerdem... muss man gestehen, dass der Grüne in den letzten Jahren zunehmend "lieblicher" geworden ist.

Ein paar Stündlein später traf dann auch der 2.Bus rechtzeitig zum Abendessen ein. Nix verpasst - ein Regen-Reisetag ging zu Ende.
Am nächsten Tag konnten wir bereits die ersten Flüge machen. Unerwartet trug es schon am späten Vormittag sehr gut, und die ersten flogen die lange Kante hinunter. Speziell Tooth Fairy Jochen schockte die Konkurrenz mit dem ersten spektakulären 20km Streckenflug dieser Reise - andere folgten hinterher ins "Tal des Grauens".
Die "Abgesoffenen" flogen dann noch einmal und die letzten des ersten Flugtages kamen dann in einen ganz, ganz leichten Regen hinein. 
Am Startplatz, interessierte Zuschauer -  vielleicht "alte Bekannte", die wir bei Hieronim abends wieder gesehen haben?
Der einzige Zwischenfall in diesem Jahr war eine Baumlandung des Windspions, der wie immer gute Prognosen zur Effektivität des vorhandenen Aufwindes sagen konnte. Böse  Zungen behaupten ja immer wieder, dass ich mit dem Dingen lediglich spielen tu..... , aber je länger ich den "Nuri" mit auf Reisen nehme, desto begeisterter bin ich von ihm. "Nuri sagt....... " ... und man sollte drauf hören. Eigentlich ganz einfach und bisher auch (fast) immer zutreffend.

Fred mit seinem Artax. Wie immer hoch und weit, vorne mit dabei

Kantenfliegen im meist laminaren Aufwind. Wer Wert auf nettes, beschauliches Fliegen mit fast garantierten kleinen Strecken sucht,- außerdem die Gesellschaft der "Senioren" nicht scheut, ist auf dieser Reise genau richtig. 
Wie sagten unsere jüngeren, zum 2. Mal teilnehmenden Piloten: "Das erste Mal haben wir gedacht,- in welchem Seniorenclub sind wir da bloß reingeraten.... ".... und dann habe sie festgestellt, dass die "alten Hasen" auch was drauf haben.... 

Die Aufnahme oben kann ich um's Verrecken nicht zuordnen.... ist aber eher Lijak, oder?

Ein Bild mit "alles drin": Pizzaria, Bus, Strohballen, sauber landener Gleitschirm und tolles Licht für's Foto.

Lijak

Die lange "erste" Kante ist von außen betrachtet ziemlich unscheinbar. Doch der Schein trügt. Oft "geht" es hier und wenn es "geht" trägt die Kante oft kilometerweit. 
Leider konnten wir in diesem Jahr nicht ganz an die Erfolge der Vergangenheit anknüpfen - schöne, lange Flüge wurden es trotzdem. 

Direkt nach dem Start versucht man Höhe für den Weiterflug zu bekommen. Vom Landeplatz aus hat man schon einen spektakulären Ausblick auf den Luftverkehr. 

Vom Gleitschirm aus ist der Ausblick zum Landeplatz (etwas oberhalb der Bildmitte) aber auch nicht ohne und allen sicher lieber.

Jesko im Endanflug. Streckenflüge Richtung Osten blieben leider in dieser Woche die Ausnahme. Unser Altmeister Uwe erreichte Ajdovscina .... vielleicht nur, weil die Eisdiele so laut gerufen hat?
Die Regenflieger vom Vortag trockneten ihre Schirme.... 
Friedhelm glänzte mit seiner Schirm rechtzeitig zum EM-Auftakt.
Leider hat's nicht viel gebracht.
Es gab natürlich auch wieder ein wenig Kultur neben der ganzen Fliegerei... Antike Hochöfen .... oder ein wenig Heimkino....
Abwechselnd ging es auf dieser Flugreise nach Lijak und wieder an unserer Hauskante.
Der großzügige Startplatz lässt keine Wünsche offen. Zugegeben: 
Der Windsack sah in diesem Jahr etwas zerfleddert aus, ...  dafür hatte die Version oben auch was...
Jedenfalls waren die Starts in diesem Jahr wieder souverän und ohne Probleme.

Seniorensoaren im laminaren Hangaufwind unserer "Hauskante" - nichts für "junge Wilde" - einfach nur entspanntes Fliegen.

Vielleicht eines der typischsten Bilder, die man von dieser Flugreise machen kann: Jenseits des "U's", mit Blick zurück auf "Mikel's Hill" auf dem Weg...

 ...zum Rondell-Wendepunkt,- noch ca. 7km entfernt.

Den gilt es, sauber zu umrunden. 
Anschließend geht's dann ca 10km wieder die lange Kante zurück zum Startplatz. 
Das Ganze 2 mal hintereinander, und schon sind über 40 OLC-Kilometer "im Sack". 

Immer wieder ein netter, meist entspannter Flug, obwohl die Umrundung des Rondells häufig mehr Höhe kostet als geplant und sich  der Rückflug (gelegentlich auch gut unter der Kante) dann spannend gestaltet. 

Der konstante Aufwind an der Kante hat allerdings bis jetzt noch keinen Piloten zurückgelassen, obwohl es in dieser Woche schon "ein paar Chancen" gab.

Ich weiß nicht, wie vielen in dieser Woche dieser Flug gelang. Aber es waren schon einige.

Die Stimmung auf der Reise war jedenfalls mal wieder erste "Sahne". 
Hat einfach viel Spaß gemacht.

Highlight an jedem Tag ist und bleibt dabei ein kühles Bierchen, ein gepflegtes Glas Wein oder ein "Roter" an der "Mauer". Die tolle Aussicht ins Tal - einfach unbeschreiblich schön und erholsam.

Ein unerwartetes Highlight erwartete uns als Hieronim anbot, uns einmal die Wasserversorgung der Pension zu zeigen.

Mit der nötigen Ausrüstung ausgestattet: 
Wein, Bier und Schnappes ging es unter die Erde: 

Meterweise in alle Himmelsrichtungen durch den Berg getrieben ziehen sich lange Stollen durch den Berg. 
Das gesamte Regenwasser wird hier in 4 riesigen unterirdischen Zisternen eingeleitet - jede davon ca. 25m lang, 4 Meter breit und ca. 4m tief. Genug zum Duschen jedenfalls

Eine schöne Woche musste zu Ende gehen - und.... so richtig "Urlaub" war das nich... oder? 
Ich freu mich jetzt schon auf's nächste Jahr und bin mir sicher, dass viele von Euch wieder mit dabei sein werden. 

Hat super Spaß gemacht!

Ralf und Jörg

Unten nun das Pixaround der Tafelrunde. Hat'n Haufen Arbeit gemacht, das Dingen zusammen zu basteln, aber hat sich gelohnt meine ich. 
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