Diesmal galt bei der Bassanoreise: Flieg in Wolken, um Wolken und unter Wolken herum.
Wieder einmal hatten wir eine schöne und fliegbare Woche in Bassano bei Temperaturen von 17°C bis 22°C, nur der Dienstag schwächelte.

Schon bei der Hinfahrt machten wir einen Stop zum Fliegen in Feltre, was sich als gute Idee erwies, da in Bassano es erst ab 17 Uhr fliegbar war.
Wir mussten nur warten, wenn die Luft direkt vorm Startplatz auskondensierte. Aber es machte immer wieder auf und die Teilnehmer konnten sich unter den Wolken halten, der perfekte Einstieg in die Woche mit einem großen, unkomplizierten Start- und Landeplatz. Und wir waren fast alleine im Gelände!

Montag erwachte der Tag mit einem wunderschönen Sonnenaufgang!

Voll Motivation fuhren wir zum Panettone hoch und wurden nicht belohnt. Vier Piloten konnten starten, doch dann kondensierten die Wolken aus und wir mussten einpacken und zum tieferen Startplatz fahren.

Der Startplatz Tappeti war in diesem Jahr ausgebaut worden und ist jetzt perfekt!
Nun konnten alle starten und es ging auch thermisch.

Beim zweiten Flug versuchten wir wieder von ganz oben zu starten, doch dieses Jahr hatten wir kein Glück.
Diesmal kam der Wind zu sehr von der Seite.
So blieb uns nur noch ein Start von Stella. Leider waren wir zu spät, um noch mal aufzudrehen, hatten aber einen schönen Abendflug.

Dienstag regnete es. So wurde erst mal Grappa eingekauft, was natürlich in Bassano del Grappa sein muss.
Außerdem war Shoppen angesagt, bei dem natürlich auch eine Stärkung mit Eis sein musste.

Nach soviel Wasser am Vortag war am Mittwoch, sobald die Sonne raus kam, der Berg dicht und machte in Bassano erst ab 16.30h ein Fliegen möglich.
Aber wir hatten die perfekte Alternative.
Zuerst fuhren wir nach Feltre und warteten bei leckeren Eiskreationen, dass die Wolken sich heben, was sie aber nicht wollten.

Also kam Plan 2 zum Zug.
Auf nach Levico Terme und dort konnten wir 2 Flüge machen.
Man konnte sich wieder am Hang halten, die Landschaft genießen ... und wir waren wieder fast alleine dort!
Also diesmal alles richtig gemacht!

Donnerstag konnten wir mittags von Tappeti starten und man konnte sich auch halten.
Doch da es auch die letzte Nacht geregnet hatte, sank die Basis schnell ab und der Startplatz lag in Wolken.

Da wir uns nicht mit allen Fliegern und Schulen am Startplatz Stella tummeln wollten, versuchten wir den Startplatz Costalunga.
Doch wenn der Wind passte, kondensierten die Wolken vor dem Startplatz aus.

Also weg und so haben wir wenigstens noch 2 Flüge von Stella gemacht.

Zwischendurch mussten wir uns stärken...
... für das Warten auf das Anheben der Wolken.

Freitag war wieder viel Feuchtigkeit in der Luft, nachdem es in der Nacht geregnet hatte.
Die Sonne schien zwar schön, aber die Wolken machten die Startplätze dicht und alles war patschnass.
Deswegen fuhren wir nach Bassano und warteten lieber hier.
Außerdem wurden die Olivenölvorräte an der Ölmühle aufgefüllt.

Diesmal dauerte es bis zum frühen Nachmittag, bis man am tiefsten Startplatz immer auf ein Fenster warten musste.
Erst am späten Nachmittag riss es kurz mehr auf.
Manche der Teilnehmer flogen sogar zweimal.

Samstag mussten wir zuerst eine logistische Aufgabe erfüllen und Tetris spielen, um die Grappakisten, die Ölflaschen und -kanister zu verstauen und außerdem das Gepäck und die Schirme noch mitzunehmen.

Außerdem hatte ich beschlossen lieber nochmal in Levico zu fliegen.
Dies war die perfekte Entscheidung, da in Bassano riesiges Schlangestehen angesagt war, während bei uns es noch zwei weitere Flieger gewagt haben am Startplatz aufzutauchen!

Und wieder konnte man sich halten, musste nur die sich bildenen Wolken umfliegen.
Der perfekte Abschluss der Woche!

Diese Reise war ein schöner Jahresabschluss: eine sehr harmonische Gruppe, Fliegen, Thermik, Sonne, leckeres Essen und natürlich viel Aperol!
Halt Italienfeeling pur!
Vielen Dank für die schöne Woche und ich hoffe, wir sehen uns nächstes Jahr wieder.
Bis dahin Ciao Hajo und Birgit

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