Jeden Tag geflogen und 2kg mehr auf den Rippen! Schon am Ankunftstag konnten wir am Monte Avena bei Feltre einen Warm-up Flug machen, bevor das Dilemma mit dem üppigen und leider köstlichen Abendessen startete.

 

So alleine, wie an diesem Tag, sollten wir diese Woche kaum noch sein. Deshalb haben wir am Wochenende auch Bassano gemieden.

 

Am Montag sind wir wegen tiefer Wolken und einer Regenandrohung wieder nach Feltre aufgebrochen und konnten zumindest einen Durchgang absolvieren. Diesmal bot sich der Südstartplatz an. Ein zweiter Versuch scheiterte an der abgesunkenen Wolkenbasis und drohendem Regen.

 

Also fuhren wir zurück und da ein paar Piloten unter der niedrigen Wolkenbasis bei Semonzo flogen, starteten dann am späten Nachmittag auch noch ein Bus voll unserer Teilnehmer für einen Abgleiter vom Startplatz Stella.

Und am Abend ging das "Große (Fr)Essen" wieder los. Die Antica Abazia wurde für den Rest der Woche unser Stammlokal für unser abendliches Mahl. An diversen Flüssigkeiten hat es auch nicht gefehlt. Das fing aber schon vorher direkt nach der letzten Landung mit meistens einem Lande-Aperol an.

Schon etwas böig und mit um die 20km/h empfing uns der Wind am Dienstag am Panetone. Das Wetter bescherte uns einen blauen Himmel, eine Sicht bis nach Venedig und langsam aber stetig zunehmenden Dunst am Berg, der langsam aber sicher von unten kommend sich vor den Startplatz schieben wollte. Außerdem war es teilweise recht ruppig in der Luft, was aber bei guter Sicht in der Regel normal ist. Das schöne Wetter lockte natürlich viele andere Flieger und Fliegergruppen nach Bassano und so war ganz schön Betrieb.

Der Pantone war nun in einem Wolkenkragen eingehüllt. So flogen wir einen Durchgang vom Südstartplatz Tapetti. Wer mit dem teilweise chaotischen Fliegern in der Thermik starke Nerven behielt, konnte durchaus auch mal länger fliegen. Den meisten unserer Piloten war das aber verständlicher Weise zu stressig.

Gegen 16 Uhr sind wir nochmals hochgefahren und konnten bei ruhigeren Bedingungen noch einen schönen ruhigen Abendflug erleben. Da der Wind zunehmend aus West kam, mussten die letzten durch die "Westschlucht" rausfliegen. Das war mit den alten Schirmen früher äußerst spannend. Heute aber ist das eine ganz normale Alternative. Die Stimmung am Abend stieg mit diesem schönen Abendflug noch weiter, was aber auch am sich deutlich verbesserten Wetter lag.

 

Am Mittwoch war eine Wolkenwand unter und vor uns als wir am Panetone vormittags aufkreuzten. So entschieden wir uns für den nicht so beliebten Startplatz bei Tapetti. Das Problem ist der Untergrund, der aus mehreren Teppichen besteht und wellig und rutschig ist. Wir hatten aber genug Personal, um die Schirme halten zu können und so einen nach dem anderen in die Luft zu bekommen.

Einige konnten sich eine Zeit lang halten und bis zu 300m Startüberhöhung erreichen. Allerdings was in den Aufwindbereichen recht voll und die Flugregeln nicht allen bekannt, so dass einige unserer Piloten auf Flugzeit verzichteten, dafür aber sicher wieder am Landeplatz ankamen. Es reichte noch für zwei Durchgänge.

Am Donnerstag Morgen ging es wieder rauf auf den Panetone. Da doch viele noch vor uns oben waren, benutzten wir sie als Dummies wegen der nicht ganz einfachen Startbedingungen und hatten so Zeit zu einem Teamfoto.

Das Startgebiet ist groß und man musste deutlich quer zur Hangneigung auslegen, da wir einen kräftigen Ostwind hatten. Sie kamen aber alle gut raus. Auch ein zweiter Durchgang war uns noch vergönnt. Insgesamt wurde aber alles immer voller, besonders in der Luft. Denn jeder weitere schöne Tag lockte immer mehr Flieger nach Bassano.

 

 

Und so sah es jeden Tag nach dem letzten Flug aus. Beste Stimmung und was Süffiges zum Trinken.

Wir beschlossen am Freitag nochmal nach Feltre an den Monte Avena zu fahren. Thermisch sollte es auch nicht zu üppig in Bassano werden. Und am Avena ist in der Regel nicht viel los. Es waren zwar zwei österreichische Gruppen vor Ort, aber das war kein Problem. Thermisch war hier zwar auch nicht viel los, aber trotzdem waren alle mit der Wahl des Geländes sehr zufrieden. Es war zum Abschluss ein genussvolles ruhiges Fliegen mit einem leckeren Eis vor der Rückfahrt in die Unterkunft.

Es war eine tolle Woche mit tollen Leuten, viel Spaß und der Möglichkeit jeden Tag zu fliegen. Des weiteren trugen schönes Wetter und beste Verpflegung zur Bombenstimmung bei.  Nach den Eindrücken bei der Verabschiedung war deutlich raus zu hören, dass alle im nächsten Jahr wieder bei mindestens einer Reise dabei sein werden.

Vielen Dank an Euch für die Teilnahme, das sichere Fliegen und Euren Beitrag zur optimalen Stimmung.

Ciao und bis zum nächsten Mal,

Birgit und Hajo

1 Kommentar

  • Christian Dahm,

    Vielen Dank an Birgit und Hajo für die schöne Flugwoche. Nette Leute, jeden Tag schöne Flüge und leckeres Essen, was will man mehr? Bin nächstes Jahr wieder dabei und freue mich schon…

    Viele Grüße,

    Christian

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