Sommerzeit - Ferienzeit

Die Sommerkurse sind immer auch ein wenig anstrengend(er): Lange Tage! .. und dann die Hitze! Das erfordert dann schon mal etwas Durchhaltevermögen, und alle sind doch in Urlaub,- oder? Jedenfalls wurde viel getrunken. Die ersten beiden Tage verliefen noch verhalten - wir konnten die Grundtechniken trainieren, und wegen des vielen Windes sehr viel rückwärtige Balance-Halteübungen mit dem Schirm als Vorbereitung für die rückwärts Aufziehtechniken. Aber der Mittwoch brachte dann die Wende:

Allen Kritikern der Gleitschirmszene über die Schulung mit einem Single-Skin zum Trotz, fliegt der Schirm einfach super - und bei etwas Aufwind auch "hoch". Die hervorragenden Start-, Flug- und Landeeigenschaften machen ihn damit zu einem idealen Einstieg in den Flugsport.

Nick, mit schon eleganter Flughaltung, überzeugte durch perfektes Bodenhandling mit dem Hopper. Nach stunden- , tagelangem wenn nicht monatelangem Training mit Papas Schirm durfte er nun endlich fliegen. Nun, das Bodenhandling hatte sich gelohnt.

nächstes Mal: Beine übereinander! - sieht einfach besser aus!
nach der Landung - Umdrehen zum Schirm und sauber ablegen. Eine zugegeben schwierige Übung, die etwas Übung erfordert

So sieht's aus, wenn der Pilot ne Pause machen möchte - der Schirm aber noch im Flugmodus ist.
Der Tag war dann überaus erfolgreich! Fast alle Teilnehmer konnten über 10 Übungshang-Trainingsflüge absolvieren und die Stimmung war entsprechend.

Die Umschulung auf die "richtigen", Doppelsegel-Gleitschirme am Donnerstag verlief wie immer ohne Probleme. Einfach den neuen Schirm auspacken, auslegen und .... so wie immer. Null Problemo für alle Grashüpfer-Piloten, und alle freuten sich über das agilere Handling und das Mehr an Leistung.


Die Landungen - sicher und cool - und wenn's mal zu hoch war,- wurden die Ausflugstrecken (Plan "B") genutzt. Gelernt ist eben gelernt!
Die Stimmung war echt gut!

Der Wind war zwar manchmal etwas wechselhaft, aber doch größtenteils sehr schön. Vielleicht konnten wir sogar noch von oben fliegen?

Der Startplatz ist schon extrem flach und es braucht ne gute Technik und etwas Wind, hier zu starten.

Die Wettervorhersage für Freitag war ... nicht gut, - und so brachen wir den Ausbildungstag am Donnerstag schon etwas früher ab und fuhren zum Buchenberg. Vielleicht konnten wir hier doch noch den ersten Höhenflug fliegen?

Leider war aber im Gelände viel zu viel Wind. Ein paar Gleitschirmsche "parkten" gegen den Wind, kamen kaum vorwärts. Auf jeden Fall keine Erstflugbedingungen. So schauten wir uns sehr ausgiebig den Landeplatz an. Vielleicht gab es ja morgen noch ne Chance?

Freitag morgen sah es zunächst nicht nach Fliegen aus. Falscher Wind - Regenwolken und die Prognose sah auch nicht gut aus.
Wir konnten also in Ruhe den noch fehlenden Unterricht "Sicherheitsvorkehrungen und Gefahreneinweisung" - fast..... ich geb's zu... mit etwas zu viel Ruhe.

Das Wetter wurde besser, der Wind brauchbarer - vielleicht hatten wir Glück?

In 5 Ausbildungstage zum Gleitschirmflieger - 1. Höhenflug! Ich finde, wir hatten uns das verdient!

... und dann... baute sich ziemlich schnell in ca. 15 - 20km Entfernung dieser "Kamerad" auf:

Beeindruckend, ode? Während die Wolke bereits anfing abzuregnen, baute sich "oben" weiter kräftig aus. Es donnerte und wir unterbrachen natürlich vorab schon unsere Flüge. 3 Piloten verharrten am Startplatz und hofften auf eine Beruhigung der Wetterlage.
Petrus war dann so nett und schenkte uns (die Wolke regnete sich vollends ab) ein sicheres Flugfenster für die letzten Flüge
Alle sicher unten - alle glücklich und zufrieden. Mission accomplished!

War ne tolle Woche und den Buchenbergflug haben wir uns echt verdient - na ja, etwas Glück war auch dabei.
Wir sehen uns im nächsten Kurs!

Ralf und Sarah

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