Schlagzeile der Flugwoche - Trotz durchwachsendem Wetter bis auf den Ankunftstag jeden Tag geflogen.  Starke Bewölkung und kräftiger Nordwind machten die Auswahl der Fluggebiete nicht gerade einfach. Aber Birgit hat es trotzdem geschafft, dass wir jeden Tag zumindest einen Abgleiter machen konnten.

Am Ankunftstag war der Wind in Hollersbach am Startplatz, direkt hinter unserer Unterkunft, zu stark und auch im Tal pfiff der Wind zu heftig.
Wegen des deutlichen Nordwindes fiel unser Lieblingsberg, der Wildkogel, leider erst einmal aus.

Stattdessen fuhren wir nach Westendorf, wo wir mit einem Trachten- und Musikumzug empfangen wurden. Dort konnten wir erfolgreich längere Flüge machen. Auch am Folgetag zogen wir es vor, nochmals dort aufzuschlagen, da es für die Wetterlage der sicherste Ort zum Fliegen war.

Abends mussten wir uns diese Jahr erstmalig was Neues zum Essen suchen und fanden in der Sahnealm, ca. 200m unterhalb unserer Unterkunft, eine schöne Alternative zu den früheren Jahren.

Am Dienstag flogen ein paar flughungrige Piloten von unserer Unterkunft lieber runter, statt im Auto mitzufahren und wurden unten im Tal wieder eingesammelt.
Da die Wolkenbasis niedrig war, es noch labiler wurde und der Nordwind auch am Wildkogel immer noch zu stark war, wollten wir mal was anderes erkunden und fuhren in die Wildschönau.
Dort konnten wir vom Markbachjoch sogar fliegen, bevor die Gewitterwolken sich von allen Seiten näherten.

Zumindest hatten wir ein neues Gelände erflogen und das Eis war auch sehr gut.

Am Mittwoch waren wir zwar am Startplatz des Wildkogel, da morgens immer mal jemand dort runter flog. Nachdem wir dann aber die Starts dieser Piloten inkl. eines Tandems bei Rückenwind gesehen hatten, beschlossen wir dort lieber nicht zu versuchen irgendwie wegzukommen.
Stattdessen statteten wir unserem Unterkunftsberg einen Besuch ab. Wir hatten die Hoffnung dort im Nordwind etwas soaren zu können. Das Einzige was hinweg stieg war diese Hoffnung. So gab es leicht verlängerte Abgleiter bevor der Wind dann zu stark wurde bzw. seine Richtung nicht mehr passte.

Am Donnerstag war es endlich möglich auch mal vom Wildkogel zu fliegen. Man konnte sich zwar nicht lange halten, aber die Aussicht und das sanfte Abgleiten entschädigte doch für das eher mäßige Wetter, denn am Nachmittag begann der große Regen. Ein paar flogen sogar 2mal.

Willi sollte doch vielleicht mal die Marke wechseln.
Wie in letzten Jahren konnten wir auch wieder die Euro-Eins-Lok sehen. Da sag noch einer was gegen Diesel-Fahrzeuge.

Auch wenn es nicht die Streckenflugwoche geworden war, lernten die meisten neue Fluggebiete kennen und der Stimmung am Abend tat dies keinen Abbruch.
Dank an Euch für die Geduld und das sichere Fliegen und an Birgit, die es nicht leicht hatte, ein geeignetes Gelände auszuwählen, welches bei dieser Wetterlage ein sicheres Fliegen zuließ.

Bis zum nächsten Mal,

Birgit und Hajo

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