Als wir auftauchten in Samoens, begann dort wieder die Schönwetterphase. Zuvor war es wohl die letzten Wochen eher durchwachsen gewesen.

Sonntag:
Am Samstag Abend reichte es nicht mehr zu einem Flug, da der Wind etwas zu stark war und wir diesmal durch die vielen Baustellen in der Schweiz recht spät ankamen.
Am Abend gab es dann noch ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk für mich in Form eines künstlerisch wertvollen Kuchen - handmade bei Ute aus Köln "eingeflogen".

Also begann die Fliegerei am Sonntag und wir mussten noch ein paar lästige Wolken erst einmal wegfliegen. Im Laufe des Tages stieg die Basis. Die Wolken begannen sich immer mehr aufzulösen und die Thermik wurde auch besser. Es konnten erste längere Flüge am Hausberg von Samoens erzielt werden.

Montag:
Geplant war Chamonix, welches den Startplatz aber in Wolken hüllte und so fuhren wir ein Stück zurück nach Passy. Dort konnte von Anfang an gleich Airtime geschrubbt werden.
Der Startplatz alleine ist schon sehenswert, wie akkurat dieser hergerichtet ist. Hier wurden gleich mal neue persönliche Rekorde erflogen.

Dienstag:
Diesmal klappte es mit Chamonix. Es ist jedes Mal faszinierend vor diesem Massiv mit dem Mont Blanc zu stehen und in dieses Panorama mit dem Gleitschirm einzutauchen.
Den meisten wurde es aber in der Luft zu unruhig und verließen Chamonix, um dann noch schöne und lange Flüge in Passy zu erleben. Wahrscheinlich flogen viele von ihnen so lange, weil es am Start- und besonders am Landeplatz von Tag zu Tag immer heißer wurde. Erstaunlicherweise litt die Thermik aber nicht darunter.

Mittwoch:
Für einen kühlen Morgenflug mit Sonnenaufgang über dem Tal von Samoens fuhr uns Birgit morgens um 6 Uhr auf den zweiten Hausberg, dem La Bourgoise. Ein toller Blick, wenn der Schatten langsam aus dem Tal getrieben wird, und der Wind passte auch.
Vor dem Frühstück einen ruhigen 1000m hohen Flug im Kopf zu haben, hat schon was. Allerdings zogen einige etwas mehr Schlaf vor.
Nachdem wir in Mieussy wegen Bauarbeiten am letzten Wegstück zum Startplatz nicht fliegen "konnten", blieben wir im Tal von Samoens und sammelten noch einige Flüge am Les Saix.

Donnerstag:

Diesmal sind alle mit auf den La Bourgoise, allerdings nach dem Frühstück. A la surprise ging es dort fantastisch gut. Einer schaffte dort sogar 4 Stunden und eine Minute und es wäre noch länger gegangen. Den Rest des Tages blieben wir wieder am Les Saix und jeder konnte fliegen so lange er wollte.

Insgesamt war es sehr warm und am Abend meist starkwindig aus West am Les Saix und im Tal, so dass nach 17 Uhr keine Flüge von uns mehr gemacht wurden.
Aber eine große Anzahl von Flügen und vor allem auch lange Flüge waren gemeistert worden. Jeder konnte zufrieden sein und satt sind auch alle geworden.

Danke für Eure Teilnahme und die schöne Stimmung während dieser Flugwoche.
Au revoir et a bientôt

Hajo und Birgit

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