Mit starker Bewölkung und etwas Regen empfing uns zwar Samoëns am Ankunftstag, doch wir hatten bereits für die nächsten Tage die Sonne im Gepäck dabei.
Der Sonntag Morgen begann mit Nebel und Wolken. Die tiefe Basis stieg aber schnell an und die Wolken lösten sich peu a peu auf. Traditionell blieben wir am Hausberg, dem Les Saix, und konnten 3 Durchgänge machen. Je später die Flüge, desto besser wurde die Thermik.
Man merkte, dass noch Ferien und Wochenende war, da ganz schön Trubel am Startplatz war, was dieser aber locker verkraftete.

Am Montag fing es mit einem Flug vom Planpraz in Chamonix an. Es wurde ein windschwacher Tag mit eingelagerter Thermik, die allerdings etwas müde war.
Danach ging es weiter an den Plaine Joux in Passy. Auch hier gab es durchaus thermische Unterstützung für verlängerte Flüge. Zum Schluß gab es noch einen Abendflug am Les Saix in Samoëns. Auch hier konnte noch teilweise Startüberhöhung erflogen, bzw. länger in der Luft verweilt werden.
Wieder ein gelungener Tag bei schönstem Wetter und dem Blick auf den weißen Berg.

Dienstag wollten wir das wiederholen. Die Thermik setzte aber deutlich später ein und es war dann den ganzen Tag über nicht einfach richtig Höhe zu machen.
Roland schaffte es dann aber doch noch von Chamonix nach Passy zu fliegen.
Dort flogen wir dann auch einmal. Aber es lag ein Deckel drauf. Bis auf ein paar wenige Einheimische kam keiner hoch an die oberen Felsen.
Auf dem Rückweg zum Hotel änderte ich den Kurs nach Mieussy, da ich dort etliche hatte fliegen sehn. Traumbedingungen ließen auch Roland und Peter L. (ich hatte 3 Peter in der Gruppe) noch gegen Abend nach Samoëns fliegen, während die anderen sich noch in der Thermik tummeln konnten.
Nach dem Duschen saßen dann alle beim wohl verdienten Abendessen auf der Hotelterrasse.

Am Mittwoch war nur der Vormittag brauchbar angesagt. Rauf auf den La Bourgeoise und dort waren alle anderen Flieger auf die gleiche Idee gekommen. Bis wir dann am Startplatz waren, sind die meisten schon gestartet, so dass wir auch gleich hinterher konnten.
Am Horizont konnte man schon das Ungemach kommen sehen und deshalb beließen wir es bei einem Abgleiter. Ca. eine halbe Stunde nach dem Einpacken kamen dann die Boen, die noch etlichen Fliegern, die es besser wussten, einigen Stress verpassten. Anschließend war Chillen und Shoppen angesagt.

Der Donnerstag war den ganzen Tag Wolken verhangen. Auf Grund der tiefen Wolkenbasis fuhren wie erst einmal zu Salève. Schöne, wenn auch kühle,  Bedingungen und ganz alleine am Startplatz. Es konnte gesoart und sogar Toplanding praktiziert werden.
Anschließend ging es zurück nach Samoëns und als um 16 Uhr die Basis gerade so über dem Startplatz hing, machten wir noch einen Abschiedsflug.

Es war wieder eine sehr erfolgreiche Woche, was die Flüge anging. Wir sind jeden Tag geflogen und nur der Mittwoch blieb uns einen halben Flugtag schuldig.
Alle zeigten sichere Starts und auch die Landungen klappten bestens, inkl. sicherer Aussenlandungen.
Am Dienstag und den Folgetagen hatte der ein und andere mal eine Auszeit wegen Magenproblemen. Es kann aber nicht am vorzüglichen Essen gelegen haben und auch der abendliche Alkoholgenuss blieb absolut in Grenzen. Für die meisten ging es jedoch nach einem Tag Pause wieder in die Luft.
Letztlich waren alle mit der Ausbeute zufrieden und es war für jeden etwas dabei.

Ich bedanke mich bei Euch allen für Eure Teilnahme und den sicheren Flügen, die Ihr abgeliefert habt und hoffe, dass wir uns bald mal wiedersehen, ev. bei einer der nächsten Reisen.

Au revoir et à bientôt,

Hajo

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