Was für eine anstrengende Woche - aber letztlich hat es sich gelohnt!

 

Das was anstrengend war, sind aber nicht meine Teilnehmer in dieser Woche gewesen, sondern mal wieder das Wetter. Diesmal hat uns oft der Wind unseren Zeitplan über den Haufen geworfen.
Es fing alles normal an. Von der Erklärung der Gerätschaft bis zu den Aufziehübungen und Startvorbereitungen.

Den ersten Tag nutzten wir so gut es ging, aber zum ersten Flug reichte es nicht mehr. Am nächsten Tag setzten wir noch zwei, drei Übungen zum Warmwerden drauf. Dann ging es zum ersten Alleinflug mit einem Gleitschirm, denn in dieser Gruppe befanden sich einige ehemalige Segelflieger und Drachenflieger.

Vom ersten Flug an klappte es schon sehr gut. Die Windbedingungen wurden zunehmend anspruchsvoller. Sie hörten alle brav auf die Kommandos und auch mit Sarahs Unterstützung bekamen wir ein paar Durchgänge hin, bevor uns der mittlerweile zu böige Wind eine Zwangspause auferlegte.

Die Pause nutzten wir mit Theorie. Gegen späten Nachmittag legten wir nochmals los und unter Birgits und Sarahs Obhut gelang noch der ein oder andere Flug. Gegen 19 Uhr war dann auch schon wieder der Kurstag zu Ende.

Am Mittwoch hatten wir dann den Powerday. Bis zu 14 Flüge hatte manch einer absolviert. Aber auch wieder in 2 Etappen konnten die Flüge nur erzielt werden. Wieder hatten wir mit dem starken Wind zu kämpfen. Bis zu 20km/h konnte ich sie noch fliegen lassen, weil sie es wirklich kontrolliert machten und auf Kommandos korrekt reagierten. Aber erst der Abend gegen 18 Uhr ließ die Bedingungen besser werden. Das Ende des Tages war dann im Sonnenuntergang gegen 21 Uhr.

Für die letzten Flüge und die noch ausstehende Theorie nutzten wir den Donnerstag. Es reichte auch gerade noch so für diejenigen, denen noch Flüge fehlten, bevor das Wetter wieder fliegerisch für uns unbrauchbar wurde.
Auch wenn die Prognose für den Freitag schlecht aussah, wurden alle Vorbereitungen getroffen, ev. doch noch zu einem Höhenflug am Buchenberg zu kommen.

Es wurde Freitag - wie der Einzelne geschlafen hat, kann ich nicht sagen. Jedoch klaffte zwischen der Wettervorhersage und dem reellen Wetter eine große Distanz. Mit Ralf am Landeplatz konnte wir uns den verdienten Lohn mit wenigstens einem Durchgang am Buchenberg abholen. Den hatten wir uns aber auch so was von verdient.

Einen nach dem anderen konnte ich starten lassen. Allerdings immer mit einigen Pausen, da der Wind am Startplatz noch sehr wechselhaft war.
Vor den Starts der Freiflieger mussten sie sich keinesfalls verstecken. Es war richtig toll mit anzusehen, wie sie sich in die Lüfte begaben und mit Ralfs Unterstützung alle wieder am Landeplatz ankamen. Und das Grinsen war wie in Stein gemeißelt - zumindest für den Rest des Tages.

auch neben den Wolken - ist die Freiheit grenzenlos

Ich sage allen nochmals herzlichen Glückwunsch zum ersten Höhenflug und zu einer erfolgreichen Grundkurswoche. Aber nur dadurch, dass ihr de langen Tage mitgemacht habt, sind wir soweit  gekommen. Ich hoffe, dass wir uns bei der nächsten Stufe der Ausbildung wiedersehen. Dort wartet vielleicht schon ein weiteres Highlight mit dem Schlossflug auf Euch.

Alles Gute, bleibt gesund und bis bald,

viele Grüße, Euer Hajo
und auch von Birgit, Sarah und Ralf

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